Vogelperspektive im Inneren des Rententurms über zwei Stockwerke: Menschen stehen in den Mauern und betrachten die Ausstellung

Mainpanorama im Rententurm

Über die Ausstellung

  • DI - SO 11:00 - 18:00

Rententurm

8 €

Ermäßigt 4 €

Mainpanorama im Rententurm

Im Inneren des Rententurms erschließt sich Besucher*innen ein historischer und aktueller Rundblick auf das Leben am Main.

Frankfurt verdankt seine Entstehung und Entwicklung der günstigen Lage am Fluss. Mit seinem Fischreichtum war der Main eine wichtige Nahrungsquelle für die Stadtbewohner*innen und bot gleichzeitig Schutz vor Angreifern. Der Fluss konnte für die Stadtbewohner*innen jedoch auch gefährlich werden: Heftige Überschwemmungen bedrohten regelmäßig die Stadt. Im Untergeschoss des Rententurms zeigen Fotografien und Filme aus dem 19. und 20. Jahrhundert zusammen mit Lichtmarken die Hochwasserstände. 

Im Geschoss darüber, dort, wo sich seit Ende des 15. Jahrhunderts das „Rentamt” befand, ist die Frankfurter Wirtschafts- und Handelsgeschichte Thema. Der Rententurm wurde von 1454 bis 1456 als Teil einer späteren Stadtbefestigung erbaut. Er sollte das Kommen und Gehen in die Stadt kontrollieren und das Kassieren der Zölle ermöglichen. Der Hafen am Ufer vor dem Rententurm war das wirtschaftliche Zentrum der Stadt. Hier wurden alle Arten von Waren angelandet und direkt am Ufer oder auf den Märkten in der Nähe verkauft.

Der Turm verlor durch Anhebung des Mainufers im 19. Jahrhundert etwa drei Meter seiner sichtbaren Höhe. Im Zweiten Weltkrieg brannte er teilweise aus, das markante Dach wurde zerstört und das Uhrwerk ging verloren. Nach dem Krieg wurden die beschädigten Teile originalgetreu wiederaufgebaut. Ein passendes Uhrwerk wurde allerdings erst 2012 wieder eingebaut und gibt heute in der Uhrenstube des Rententurms den „Takt“ an.

Das oberste frei zugängliche Geschoss bietet die schönste Aussicht auf die Umgebung und das gegenüberliegende Flussufer. Durch vier Bildfernrohre in alle Himmelsrichtungen auf den Brüstungen der Empore können die Ansichten aus den Fenstern mit denselben Perspektiven aus den letzten drei Jahrhunderten verglichen werden.

Fotogalerie

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