ABC der Barrierefreiheit
Hier erhalten Sie alle wichtigen Informationen zur Barrierefreiheit im Historischen Museum und hilfreiche Hinweise für Ihren Besuch. Wir wünschen Ihnen viel Spaß im Museum. Bei Fragen und weiteren Informationen können Sie uns gerne kontaktieren:
Der Alarm in allen Bereichen ist rein akustisch, es gibt kein optisch wahrnehmbares Signal. In den Aufzügen sind die Bedienelemente zur Betätigung des Notrufs taktil gestaltet. Der abgehende Notruf wird nur akustisch, nicht optisch bestätigt. Alternativ zu allen Aufzügen sind Treppen vorhanden.
Assistenzhunde sind im gesamten Museumsbereich und in den Ausstellungen willkommen.
Es sind sowohl im Neubau als auch im Altbau Aufzüge vorhanden. Alle Aufzüge verfügen über eine Türöffnung von 90 cm, niedrig angebrachte Bedienelemente für Rollstuhlfahrer*innen sowie erhabene und kontrastreiche Tasten. Zur besseren Orientierung sind sie mit Sprachansagen ausgestattet, die die aktuelle Etage ankündigen.
Bis auf den Rententurm, den 13. Sammler*innenraum im Sammlermuseum und das Erdgeschoss des Stauferturms sind alle anderen Ausstellungsräume im Historischen Museum Frankfurt barrierefrei zugänglich.
Montag bis Freitag: 10:00-16:00 Uhr
Telefon +49 69 212-35154
Fax +49 69 212-42078
E-Mail: besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de
Für weitere Informationen und Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Bitte beachten Sie, dass das Bodenleitsystem im Eingangsfoyer derzeit nicht nutzbar ist, da es erneuert wird. Für einen barrierefreien Zugang zu unserem Gebäude empfehlen wir Ihnen den Aufzug rechts vor der Freitreppe zu nutzen, da dieser ebenerdig erreichbar ist. Alternativ können Sie auch den ersten Eingang nach der Freitreppe verwenden. Durch das Museum führt ein taktiles Bodenleitsystem. Es wird ergänzt von taktilen Geschossplänen, die sich auf allen Ebenen im Alt- und Neubau immer in der Nähe des Aufzugs befinden. Es führt auch zu Tastmodellen und Originalobjekten, die von blinden und sehbehinderten Besucher*innen betastet werden können. Dazu empfehlen wir die Audiodekriptive Tour im Media-Guide. Bitte beachten Sie, dass das Bodenleitsystem im Eingangsfoyer derzeit nicht nutzbar ist, da es erneuert wird.
Das Museumscafé ist barrierefrei über den Aufzug (Ebene 0) erreichbar.
Öffnungszeiten:
Dienstag, Mittwoch, Freitag: 12–17 Uhr
Donnerstag, Samstag, Sonntag: 12–18 Uhr
Der barrierefreie Zugang zum Historischen Museum erfolgt über den Aufzug neben der Eingangstreppe (Fahrtor). Der Weg bis zum Museum ist mit Kopfsteinpflaster versehen. Der Aufzug bringt Sie direkt zur Kasse im Eingangsgebäude (Ebene 1). Alternativ erreichen Sie die Eingangstüren über die Freitreppe. Diese öffnen ab 11 Uhr automatisch.
4 € (Dauerausstellungen), 5 € (Sonderausstellungen), 6 € (ganzes Museum) für Menschen mit Behinderung ab 50 GdB. Die Begleitperson von Schwerbehinderten hat freien Eintritt.
Ein Erste-Hilfe-Kasten befindet sich an der Kasse im Eingangsbereich. Im Bedarfsfall wenden Sie sich bitte an das Personal in den Ausstellungen.
In unseren Dauer- und Sonderausstellungen bieten wir Führungen in einfacher Sprache an. Auf Anfrage sind auch Führungen mit ausführlichen Beschreibungen und Tastelementen speziell für blinde und sehbehinderte Besucher*innen möglich. Gerne vermitteln wir Ihnen zudem Dolmetscher*innen, die unser Haus gut kennen. Regelmäßig finden auch öffentliche Führungen zu diesen Angeboten statt – die aktuellen Termine entnehmen Sie bitte unserem Kalender.
Leichte Klapphocker zum Mitnehmen in die Ausstellungen gibt es in Ebene 0. In den Ausstellungen stehen an einzelnen Stellen Sitzgelegenheiten zur Verfügung. Leichte handliche Klappstühle, die man während des Ausstellungsbesuches unkompliziert mitnehmen kann, stehen kostenlos im Eingangsbereich und im Ausstellungshaus zur Verfügung.
Der Leopold-Sonnemann-Saal ist mit Induktionstechnik ausgestattet. Wenn Sie ein Hörgerät tragen, empfehlen wir, eher an den Rändern der Stuhlreihen Platz zu nehmen. Für die Nutzung des Media-Guides oder die während unserer Führungen benutzten Funk-Führungssysteme stehen 10 mobile Halsringschleifen bereit (Ausleihe an Kasse 3, Neubau Ebene 0). Bitte aktivieren Sie in Ihrem Hörgerät hierzu die T-Einstellung (für Telespule). Ob Ihr Hörgerät über eine T-Spule verfügt oder noch aktiviert werden muss, ist beim Hörgerätehersteller zu erfragen.
An den Kassen im Eingangsfoyer (Ebene 1) und im Ausstellungshaus (Ebene 0) können Sie Eintrittskarten erwerben.
Unser Personal beherrscht leider nicht die Deutsche Gebärdensprache. Wichtige Informationen rund um das Haus stehen in Schriftform zur Verfügung.
Sie haben Ihre Brille zu Hause liegen lassen? Lesebrillen in verschiedenen Stärken können Sie sich an Kasse 3 kostenlos ausleihen.
Verschiedene Touren stehen Ihnen online zur Verfügung unter https://mmg.historisches-museum-frankfurt.de. Der Media-Guide kann so auf dem eigenen Gerät (z. B. dem eigenen PC, Tablet oder Smartphone) über den Browser bedient werden.
Unsere Tour "Highlights" steht in verschiedenen Versionen zur Verfügung: in Deutsch, in Englisch, in Leichter Sprache sowie in Deutscher Gebärdensprache (mit und ohne Untertitel). Die Tour "Museum inklusiv" ist in Kooperation mit den Praunheimer Werkstätten entstanden.
Es sind auch Geräte vor Ort am Informationstresen (Ebene 0) gegen Pfand und 3 € Gebühr entleihbar; die Ausgabe kann an Besucher ab 14 Jahren erfolgen.
Bitte teilen Sie unserem Personal mit, wenn Sie für wichtige Medikamente Rucksäcke oder Getränke in die Ausstellung mitnehmen müssen.
Bei Bedarf stehen ein Rollstuhl (Marke Bischoff und Bischoff, kurz B & B) und ein Rollator (Marke Mobilex) leihweise zur Verfügung. Der Rollstuhl und der Rollator werden nicht außer Haus gegeben.
Die Schließfächer befinden sich im Untergeschoss (Ebene 0) des neuen Eingangsgebäudes. Sie sind barrierefrei über den Aufzug oder über die Treppe erreichbar.
Für die Nutzung der Schließfächer benötigen Sie eine 1-Euro-Münze oder einen Chip, den Sie an der Kasse erhalten können. In der Nähe des Aufzugs sind vier Schließfächer speziell für Rollstuhlfahrende ausgewiesen.
Rollstuhlgerechte Toiletten befinden sich im Untergeschoss (Schneekugelfoyer, Ebene 0) in der zentralen Toilettenanlage für Männer und Frauen. Die rollstuhlgerechten Toiletten sind mit beidseitig hochklappbaren Haltegriffen am WC ausgestattet. Das Waschbecken ist unterfahrbar, und der Spiegel ist sowohl im Sitzen als auch im Stehen nutzbar. Alarmauslöser befinden sich sowohl neben dem WC als auch neben dem Waschbecken.
Die Treppen im Neubau des Museumsgebäudes sind mit Handläufen ausgestattet. Es sind taktile Informationen zum Stockwerk am Anfang und am Ende der Treppenläufe vorhanden. Die Stufen sind nicht visuell kontrastreich gestaltet. Es besteht ein visueller Kontrast zwischen dem Fußbodenbelag und Treppenauf- oder abgängen.
Die Treppe zu allen Ebenen im Sammlermuseum hat beidseitige Handläufe. Es sind keine taktilen Informationen zum Stockwerk am Anfang und am Ende der Treppenläufe vorhanden. Die Stufen sind nicht visuell kontrastreich gestaltet. Es fehlt ein visueller und taktiler Kontrast zwischen dem Fußbodenbelag und Treppenauf- oder abgängen.
Im Schneekugelfoyer (Ebene 0) befindet sich neben der Damentoilette ein separater Wickelraum. Im Jungen Museum (Ebene 2) gibt es ebenfalls eine Wickelmöglichkeit.
Leitbild Inklusion
Das Historische Museum Frankfurt lädt alle herzlich ein, sich mit der Geschichte, Gegenwart und Zukunft der Stadt zu beschäftigen - spontan und selbstständig, aber auch im Rahmen spezieller Programme. Als "inklusives Museum" sollen durch Zugänglichkeit, Ausstellungsgestaltung und Sammlungen kulturelle Teilhabe ermöglicht und bestehende Barrieren abgebaut werden. Gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartner*innen und Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen haben wir Ideen für das Museum entwickelt. Diese sollen allen Besucher*innen, sowohl vor Ort als auch digital, gerecht werden.
Zu unserem aktuellen Angebot gehört ein Tastmodell am Fuß der Freitreppe unterhalb des Museumsplatzes, das zur ersten Orientierung dient. Es ist in ein Bodenleitsystem eingebunden, das bis zur Museumskasse führt. Das taktile Bodenleitsystem erleichtert die Navigation in fast alle Gebäudeteile. Media-Guides mit einer audiodeskriptiven Tour führen durch die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte "Frankfurt Einst?". Diese Guides gibt es auch in Leichter Sprache und in Deutscher Gebärdensprache (DGS). Zudem bieten wir Führungen in einfacher Sprache und Führungen mit Simultanübersetzung in Deutsche Gebärdensprache an. Auf Anfrage sind auch Führungen mit ausführlichen Beschreibungen und Tastelementen für blinde und sehbehinderte Besucher*innen möglich. Für Menschen mit Demenz werden spezielle Formate, wie ein Erzählcafé und eine digitale Anwendung angeboten. Außerdem können Objekte für die Erinnerungsarbeit in Pflegeeinrichtungen und Wohngruppen ausgeliehen werden.
Das Team des HMF erweitert und fördert die barrierefreien Maßnahmen kontinuierlich. Wir freuen uns sehr über Anmerkungen und Anregungen, um das Angebot weiter zu verbessern. Bei Fragen oder Ideen kontaktieren Sie uns gerne:
Kooperationspartner*innen
Bürgerinstitut e.V., Lebenshilfe Frankfurt am Main e.V., Praunheimer Werkstätten, blista (Deutsche Blindenstudienanstalt e.V.), Frankfurter Stiftung für Gehörlose und Schwerhörige, Literaturhaus Frankfurt am Main e.V.
Förderer des Projektes "Inklusives Museum"
Hessisches Ministerium für Soziales und Integration
Stadt Frankfurt am Main, Dezernat für Soziales, Senioren, Jugend und Recht
Rotary Frankfurt
Hessischer Museumsverband
Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt
Ursula Ströher Stiftung
Freunde & Förderer des Historischen Museums
Barrierefreiheit geprüft!
„Reisen für Alle“ ist die bundesweit gültige Kennzeichnung im Bereich Barrierefreiheit. Für die Besucher*innen des HMF wurden Ende 2022 zum zweiten Mal alle notwendigen Informationen durch eine ausgebildete Erheberin erfasst und mit klaren Qualitätskriterien bewertet.
Den Kurzbericht zur Barrierefreiheit und alle detaillierten Prüfberichte finden Sie hier:
Erinnern im Museum für Menschen mit Demenz
„Kennst du noch?“ heißt die Projektreihe, in der die Erinnerungen der Teilnehmenden im Mittelpunkt stehen. Erinnerungen in einem Museum, als Ort der Geschichte Frankfurts und der Geschichten seiner Bewohner*innen: hier sind zahlreiche Anknüpfungspunkte an kollektives und individuelles Erinnern möglich. Ein einzigartiges Angebot für Menschen, die mit einer Demenz leben, ihre Angehörigen sowie Pflegenden, an Kulturangeboten teilzuhaben und diese aktiv mitzugestalten.
Kennst du noch? Erzählcafé
… ist ein Gruppenangebot für Menschen mit Demenz.
Der Austausch in entspannter und geselliger Runde findet in Gruppen von maximal vier bis sechs Teilnehmenden und unter der fachkundigen Leitung des Bürgerinstituts und des Historischen Museums Frankfurt statt. Die Erzählcafés fördern so eine möglichst lange Aufrechterhaltung kognitiver Fähigkeiten, Selbstständigkeit und Lebensqualität. Bei Kaffee und Kuchen möchten wir gemeinsam mit Menschen mit Demenz ins Gespräch kommen.
Kennst du noch? Erinnerungskoffer
... ist ein Gruppenangebot nutzbar in stationären Pflegeeinrichtungen.
Thematisch gepackte "Erinnerungskoffer" voller Alltagsgegenstände können von Frankfurter Pflegeeinrichtungen kostenlos ausgeliehen werden. Begleithefte geben Tipps zur Anwendung und Anregungen für das gemeinsame Erinnern.
Kennst du noch? Erinnerungskoffer digital
... ist ein individuell nutzbares Online-Angebot.
Eine Reise in frühere Zeiten für Menschen mit Demenz, ihre Angehörigen und Begleitpersonen: Unsere Koffer voller Alltagsgegenstände warten darauf, entdeckt zu werden. Gemeinsam in der Familie, mit An- und Zugehörigen ist diese Webanwendung jederzeit online miteinander zu entdecken. Erinnerungen werden angeregt durch Alltagsgegenstände aus früheren Zeiten in verschiedenen Themenkoffern. Durch eine Registrierung ist der persönliche Erinnerungskoffer immer unverändert vorhanden, kann immer wieder neu bepackt oder auch verändert werden.
Die Anwendung ist kostenlos, und hier einsehbar.
Anmeldungen und Information über das Bürgerinstitut.
Förderer des Projektes:
Commerzbank-Stiftung
Familie Schambach Stiftung
ODDO BHF Stiftung



