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Vortrag
Wed, 18. November 2020 —— 18:00

Entfällt! Die Münzreform von Peter dem Großen

Peter der Große gilt durch seine zahlreichen Reformen als der Begründer des modernen Russlands. Dies betraf auch die Währung des Landes mit der Einführung des ab 1704 geprägten Silberrubels zu 28 Gramm. Diese Münze entsprach den westeuropäischen Talermünzen. Als Kleinmünze entstand die Kupferkopeke, von der 100 auf den Rubel gerechnet wurden. Prinzipiell gibt es dieses Währungssystem noch heute in Russland.

Vortrag von Rudolf Reimann
Eintritt frei!
Ort: Sonnemann-Saal des Historischen Museums

Die Vorträge finden im Sonnemann-Saal des Historischen Museums Frankfurt statt. Für das Foyer des Museums und Toilettenbesuch ist Gesichtsschutz erforderlich. Im Saal, der normalerweise 199 Personen Platz bietet, sind bei entsprechender Bestuhlung 35 Personen zugelassen. Im Saal ist keine Maskenpflicht. Aufgrund der Schließzeiten des Museums müssen wir den Saal pünktlich um 19 h verlassen.

Sonderveranstaltung online über ZOOM
Wed, 18. November 2020 —— 20:00

DAS PARLAMENT - Nach dem Ende der Versammlung II

 

2019 sympathisierte in Deutschland jede*r fünfte Bürger*in mit einer Diktatur. Ein Großteil hielt parlamentarische Politik für eine theatrale Inszenierung und Politiker*innen für Marionetten.
2020 standen dann die Parlamente und Theater plötzlich leer und die Menschen begannen auch jenseits der Bühne Masken zu tragen. Theater und Politik waren überall und nirgends.
Die Lecture Das Parlament blickt aus einer Zukunft, in der es keine repräsentative Politik mehr gibt, zurück auf die Parlamente als Ruinen einer vergangenen Zeit. Auf der Suche nach etwas, was es vielleicht nie gegeben hat, leitet sie ihr Publikum durch den Römer, das einst stolze Wahrzeichen der Stadt Frankfurt und den Sitz der Stadtverordnetenversammlung.
Was war repräsentative Demokratie und woran wird sie eines Tages gescheitert sein? Fundstücke aus einer beinahe schon vergessenen Gegenwart setzen sich zusammen zu dem Museum einer möglichen Zukunft.
„Das Parlament“ ist Teil des Langzeitprojekts „Nach dem Ende der Versammlung“, in dem sich andpartnersincrime mit neuen Formen der Versammlung auseinandersetzen.

Weitere Infos: andpartnersincrime.org
Die Veranstaltung findet auf der Plattform ZOOM statt.
Tickets und Zugangslink unter mousonturm.de


Künstlerische Leitung und Text: Eleonora Herder | Komposition und Sounddesign: Marc Behrens | Performance: Shahrzad Osterer | Dramaturgie: Tim Schuster | Video: Julia Novacek | Gestaltung und Bühnenbild: Anna Sukhova | Kostüm: Tanya Tverdokhlebova | Regie- und Dramaturgieassistenz: Ceren Yildirim | Produktionsleitung: Anna Maria Bolender | Live-Musik: Kartini Suharto-Martin | Theaterwissenschaftliche Beratung: Julia Schade | Rechtswissenschaftliche Beratung: Leon Züllig
Eine Produktion von andpartnersincrime in Kooperation mit dem Künstlerhaus Mousonturm und dem Historischen Museum Frankfurt. Gefördert von Kulturamt der Stadt Frankfurt, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst und Fonds Darstellende Künste.