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Fotografie Kundgebung auf dem Römerberg anlässlich der Beerdigung von Rosa Luxemburg am 13-06-1919 © HMF
Vortrag
Mi, 13. September —— 18:00

Die Rolle des Rechts für die Emanzipation der Frauen

Das Recht ist kein natürlicher Verbündeter der Emanzipation der Frauen, kann dazu aber nutzbar gemacht werden. Vom wechselvollen Verhältnis von Recht und Emanzipation seit Gründung der Bundesrepublik erzählen die Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts. Das Verhältnis von Recht und Emanzipation der Frau ist ambivalent. Recht kann die Emanzipation von Frauen behindern und kann sie fördern. Gesetzlichen Regelungen vermögen die Rolle der Frau in der Gesellschaft zu verfestigen oder aber auch in Bewegung zu setzen. Tendenziell spiegeln die Gesetze die tatsächliche Rolle der Frauen in der Gesellschaft. In der Geschichte der Bundesrepublik war das geltende Recht oft nicht das Mittel zur Emanzipation, sondern deren Gegenstand. Eine besondere Sorte von Recht bilden allerdings die verfassungsrechtlichen Gleichbehandlungs- und Gleichberechtigungsgebote in Art. 3 Abs. 2 und Abs. 3 des Grundgesetzes. Unter deren Geltung, Interpretation und Fortentwicklung ist auch das sonstige Recht zunehmend Gewähr und Motor von Emanzipation geworden.

Vortrag von Prof. Dr. Gabriele Britz, Richterin des Bundesverfassungsgerichts
Die Rolle des Rechts für die Emanzipation der Frauen
Eintritt frei!

November 2017
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