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Porzellan Museum
Mi, 16. Januar 2019 —— 19:30

Die Synagogen von Höchst am Main

Als am 9. November 1938 die Synagoge der jüdischen Gemeinde von den Nationalsozialisten, der SA und auch manchen Bürgern von Höchst verwüstet und zerstört wurde, als die noch in der Stadt lebenden jüdischen Mitbürger ausgeplündert und vertrieben, die letzten Mitglieder der Gemeinde wenige Jahre später in den KZ ermordet wurden, war aktives jüdisches Leben für immer zu Ende. Eine jüdische Gemeinde im Frankfurter Stadtteil Höchst gibt es seither nicht mehr. Über Jahrhunderte waren jüdische Einwohner zwar immer argwöhnisch betrachtet aber meist wenigstens geduldet, in Höchst ansässig gewesen. Für etwa 150 Jahre ist sogar eine jüdische  Gemeinde mit eigenem Versammlungsraum und Bethaus nachweisbar. Das älteste dieser Gebäude ist schon 1778 erwähnt, aber sicher älter, die letzte große Synagoge am Höchster Markt fiel nach dem Pogrom von 1938 der Spitzhacke zum Opfer. Nun ist auch die Synagoge des 19. Jahrhunderts, in der die Gemeinde sich von 1816 bis 1905 versammelte, wieder ans Licht getreten und kann genau lokalisiert werden. Der Vortrag berichtet über die Bethäuser der jüdischen Gemeinde seit dem 18. Jahrhundert und lässt die Gebäude – wenigstens in alten Ansichten und virtuell wieder auferstehen.

Vortrag mit Lichtbildern von Wolfgang Metternich, in Kooperation mit dem Verein für Geschichte und Altertumskunde Frankfurt am Main - Höchst
Mittwoch, 16. Januar 2019, 19:30 Uhr
Eintritt frei!

Ort: Porzellan Museum Frankfurt, Bolongarostr. 152, 65929 Frankfurt-Höchst

Januar 2019
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