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Vortrag
Mi, 03. Juli 2019 —— 18:00

Warum tun wir uns mit der Entwicklung von Alzheimer-Medikamenten so schwer?


Die Alzheimer-Demenz ist die wichtigste Neurodegenerative Erkrankung bei der über einen über viele Jahre gehenden Prozess Nervenzellen und deren funktionelle Fortsätze
in vielen Bereichen unseres Gehirns zugrunde gehen. Wichtigester Risikofaktor ist das zunehmende Alter, das dazu führt dass bei über 80-jährigen ca. jeder 3 erkrankt und
in den letzten Jahren der Erkrankung voll pflegebedürftig wird. Für die erst nach dem Tod mögliche Diagnose war das Vorhandensein von Ablagerungen in Forms der Amyloid-Plaques Voraussetzung. Die moderne Bildgebung macht es heute möglich am Patienten die Plaques nachzuweisen. Wir wissen allerdings schon seit vielen Jahren, dass das Vorhandensein solcher Plaques nicht spezifisch ist und bei vielen älteren Patienten auftritt ohne dass sie auch im hohen Alter dement werden. Dies wurde allerdings vernachlässigt und die Forschung der letzten 20 Jahre hat sich, ausgehend von der Hypothese dass die Amyloid-Plaques kausal am Krankheitsgeschehen beteiligt sind , mit der Entwicklung von Medikamenten beschäftigt, die in der Lage sind diese Amyloid-Plaques aus dem Gehirn zu entfernen. Es war ein riesiges Debakel, dass alle diese Entwicklungen zwar mehr oder weniger Amyloid aus dem Gehirn entfernen konnten, aber keinen therapeutischen Effekt an den Patienten zeigten. Die Gründe für diesen beispiellosen Mißerfolg in einem weltweiten Forschungsansatz werden diskutiert; neue Ansätze benannt. 

Vortrag von Walter E. Müller
Eintritt 4€ / 2€
Ort: HMF

Dezember 2019
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