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Lina und Walter Schreiber auf dem Römerberg, 1933 © HMF
Vortrag
Mi, 27. April 2022 —— 18:00

Hermann Gundersheimer und Guido Schönberger – Das Museum jüdischer Altertümer und sein Verhältnis zum Historischen Museum

1933 wurden Hermann Gundersheimer und Guido Schönberger aus städtischen Diensten entlassen. Am Museum jüdischer Altertümer schufen sie daraufhin ein neues Forschungsgebiet. Mit der Radikalisierung der Gewalt gegen Juden mussten beide aus Deutschland fliehen. Zuvor musste Gundersheimer jedoch die im Novemberpogrom geraubten Objekte aus dem Museum und den Synagogen sortieren. Die besten Stücke sicherte sich das Historische Museum. Nach 1945 begutachtete Schönberger in Frankfurt die Relikte aus jüdischem Eigentum und verteilte sie an jüdische Organisationen. Der Vortrag fragt nach der wissenschaftlichen Arbeit und den persönlichen Bindungen der beiden Protagonisten an die Frankfurter Museen und geht auch auf die Umstände ihrer Flucht und besuchsweisen Rückkehr nach 1945 ein.

Mit Dr. Katharina Rauschenberger (Fritz Bauer Institut)

Leopold-Sonnemann-Saal
4 € / ermäßigt 2 €


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