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Der Konditormeister Johann Valentin Prehn versammelte seinen privaten „Kosmos” in Gestalt einer privaten Kunst- und Wunderkammer in seinem Wohn- und Geschäftshaus auf der Zeil.
Im Lauf  im Lauf mehrerer Jahrzehnte stellte er eine Universalsammlung zusammen, die auch naturwissenschaftliche Objekte und ethnografische Raritäten enthielt. Im Mittelpunkt standen über 800 Miniaturgemälde  das „Kleine Gemäldekabinett”, das er in 32 Holzladen kunstvoll anordnete. Die vergoldeten Rähmchen seiner Bilder stellte der Sammler selbst her: Dabei verwendete er das Ver­dickungs­mit­tel „Tragant”, das der Konditor auch für seine kunstvollen Konfekt-Kreationen und Tafeldekorationen brauchte.

Prehn lebte auf der Zeil, der damaligen Prachtstrasse Frankfurts in der Nähe seiner Freunde Johann Ludwig Ernst und Johann Friedrich Morgenstern, des Sammlers Johann Friedrich Daems und des Kunstkritikers Heinrich Sebastian Hüsgen. Im Sammlermuseum sind jeweils acht Laden mit insgesamt ca. 160 Gemälden sichtbar; die übrigen 26 Laden können geführten Gruppen präsentiert werden.