Gebäude im Museumsareal
Das Historische Museum besteht aus mehreren Gebäuden um einen öffentlichen Platz:
Der historische Saalhof mit seinen fünf Gebäuden aus 800 Jahren und der 2017 eröffnete Ausstellungsbau.
Der Ausstellungsbau öffnet das große Museumsareal mit einer einladenden Freitreppe und einem öffentlichen Platz. Er wurde von Lederer Ragnarsdóttir Oei Architekten (Stuttgart) entworfen und 2017 abgeschlossen. Damit knüpft der Bau an die Kleinteiligkeit und den Gassenverlauf der Frankfurter Altstadt an. Die Fassaden der Bauten sind in Mainsandstein, Basalt und Naturputz ausgeführt. In den Nischen an der Fassade werden historische Steinfragmente und Skulpturen präsentiert.
Der Saalhof ist einzigartig in Frankfurt. Er umfasst heute fünf Bauten aus 800 Jahren. Ursprünglich wurden damit alle Gebäude zwischen der alten Saalgasse im Norden, dem Fahrtor im Westen, dem Mainufer im Süden und dem Kleinen Saalhof im Osten bezeichnet. Die fünf Baudenkmäler des Museums, die heute noch stehen, wurden von 2008 bis 2012 gründlich restauriert. Das geschah nach dem Konzept von Diezinger Architekten (Eichstätt). Das Konzept betont die geschichtliche Eigenart der fünf Gebäude, sowohl im Innern wie in der äußeren Gestaltung. Außer der staufischen Königsburg mit ihrer Kapelle besteht der Saalhof aus folgenden Bauteilen: dem Rententurm aus der Mitte des 15. Jahrhunderts, dem barocken Bernuspalais des frühen 18. Jahrhunderts sowie dem historistischen Burnitzbau und dem Zollgebäude von 1842.
