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Frankfurt Jetzt erforschen!

7. Oktober 2017 - 22. April 2018
Die erste Sonderausstellung des Stadtlabors widmet sich dem partizipativen Arbeitsprozess der letzten Jahre: Wie ist das Frankfurt-Modell entstanden? Was befindet sich in der Bibliothek der Generationen? Und wie entsteht eine Stadtlabor unterwegs Ausstellung?

Stadtlabor-Prozess

Im „Stadtlabor-Prozess“ werden die Werkzeuge und Methoden vorgestellt, mit denen das Stadtlabor arbeitet. Die vergangenen Projekte sowie die Vorstellung von zukünftigen Projekten stehen neben den Methoden im Vordergrund. Im Bereich „zukünftige Projekte“ stellen wir die drei nächsten Stadtlabor Projekte vor: „Geerbt, gesammelt, geraubt?“, „Orte der Jugend“ und „Wie wohnen die Leute?“ und sind auf der Suche nach Expert/innen.

Bibliothek der Generationen

Die „Bibliothek der Generationen“ präsentiert sich hier zum ersten Mal mit neuem Namen und neuer Installation. In sechs Vitrinen werden Beiträge von Autor/innen vorgestellt. Ein Zeitstrahl an der Tür zeigt die Entwicklung der „Bibliothek der Alten“ zur „Bibliothek der Generationen“. Jeden Dienstag von 14:00 bis 18:00 Uhr sind Autor/innen anwesend und einzelne Beiträge können angeschaut werden.

Sammlungs-Check Migration

Eine direkte Beteiligung ist im Bereich „Sammlungs-Check Migration“ möglich. Im aktuellen Stadtlabor-Projekt werden Objekte aus der Museumssammlung sowie Objekte die Frankfurter/innen selbst mitbringen können unter den Fragestellungen: Welche Gegenstände spiegeln die kulturelle Diversität und die Migrationsgeschichte unserer Stadt wider? Was macht einen gewöhnlichen Gegenstand zu einem Migrationsobjekt? Der erste Workshop findet am 18.Oktober um 18:00 Uhr statt. Jeden Dienstag von 14:00 bis 17:00 Uhr ist die Kuratorin anwesend und nimmt Objekte entgegen.

Stadtlabor Digital

In vier großen grünen Maschinen präsentiert sich das neue Stadtlabor Digital. Es ist eine Erweiterung des Stadtlabors in den digitalen Raum. Auf einer kartenbasierten Internetplattform können persönliche Geschichten in Form von Videobotschaften, Fotoreihen, Audioaufnahmen und Statements geteilt werden. Eine erste Auswahl von Beiträgen wird in der Ausstellung gezeigt. Online kann man sich hier beteiligen: www.stadtlabor-digital.de

Making of Frankfurt-Modell

Das „Making-Of Frankfurt-Modell“ zeigt die Entstehung des Frankfurt-Modells. Hierzu war das Museumsteam im Sommer 2015 in den 42 Frankfurter Stadtteilen unterwegs und hat 1.166 Bewohner/innen nach ihren Stadtansichten befragt. Der Künstler Herman Helle hat daraus ein lebendiges Modell gebaut und künstlerisch übersetzt: Die wichtigsten Orte stellt er in einem größeren Maßstab dar, manche Geschichten werden durch Anspielungen und Fundstücke erzählt. Geräusche und Videos vermitteln die Lebendigkeit der gefühlten Stadt.

In Frankfurter Gesellschaft

Die Ausstellung wird mit 80 Fotografien aus dem Fotografie-Langzeit-Projektvon Anna Pekala und Florian Albrecht-Schoeck „In Frankfurter Gesellschaft“ bereichert. Sie werden in den Fenstern des neuen Ausstellungshauses präsentiert. Die Fotografien von Anna Pekala zeigen Portraits von Frankfurter/innen in ihren Wohnungen. Sie geben einen Einblick in ihr ganz privates Umfeld und zeigen die kulturell diverse Stadtgesellschaft.

Mehr Infos

Die Ausstellung Frankfurt Jetzt Erforschen! ist ein Auftakt für die weitere Zusammenarbeit mit den Frankfurter/innen die Stadt zu erforschen und sie als Stadt-Expert/innen in die Museumsarbeit einzubinden.
Die Ausstellung wird unterstützt von:
Kulturstiftung des Bundes, Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft, Fazit Stiftung, Freunde Förderer HMF und Frankfurter Sparkasse 1822

Weitere Inhalte finden sich in dem Museumsführer: Frankfurt Jetzt! Die Stadt von heute und morgen, Beitrag von Susanne Gesser und Angela Jannelli im Museumsführer 2017, S. 93 - 108.
Auf der Online-Plattform: www.stadtlabor-digital.de
Unter dem Hashtag: #StadtlaborFFM