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Restitution


27.06.2019. Das Historische Museum Frankfurt (HMF) restituiert ein Gemälde von Karl Peter Burnitz, das ursprünglich aus dem Besitz des jüdischen Juweliers Hermann Netter stammt.

Das Gemälde finden Sie hier zum Download.

In den Jahren 2010 bis 2015 überprüfte das HMF - gefördert durch die Arbeitsstelle für Provenienzforschung in Berlin (heute Stiftung Deutsches Zentrum für Kulturgutverluste in Magdeburg) - die Herkunft seiner nach 1933 erworbenen Gemälde.

Noch während der Untersuchung des Gemäldebestandes im Historischen Museum wandte sich der Erbe von Hermann Netter 2012 mit der Bitte um Prüfung der Provenienz des Burnitz-Gemäldes an das Museum.

Nach der Begutachtung der zur Verfügung stehenden Quellen hat die Stadt Frankfurt am Main als Träger des Historischen Museums den Anspruch des Erben Hermann Netters anerkannt und das Gemälde entsprechend den Richtlinien der „Washingtoner Prinzipien“ restituiert.

80 Jahre nach dem Zwangsverkauf kehrt das Gemälde „Motiv aus dem Frankfurter Stadtwald“ von Karl Peter Burnitz an den rechtmäßigen Erben von Hermann Netter zurück.

Der Frankfurter Juwelier Hermann Netter (1868 - 1953) hatte seine Kunstsammlung im Zuge der bei einer Auswanderung fälligen „Reichsfluchtsteuer“ 1938 von der Firma Wilhelm Henrich, Buch- und Kunsthandlung – Antiquariat,  schätzen lassen.

Neben weiteren 13 Gemälden und diversen anderen Objekten kam auch das Gemälde „Motiv aus dem Frankfurter Stadtwald“ in den Besitz Henrichs, als Hermann Netter am 17. Juli 1939 nach Großbritannien emigrierte.

Mehr Informationen zur Provenienzforschung im Historischen Museum Frankfurt finden Sie hier.

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