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Tagespostkärtchen von Leonore Poth

Seit 1996 zeichne ich Tagespostkärtchen, ein gezeichnetes Tagebuch. Inspiriert haben mich die Postkarten von F.W. Bernstein und die Geburt meines Sohnes gab mir den Anlass diese Zeit festzuhalten.
Es ist wunderbar ein gezeichnetes Tagebuch zu haben, weil die Erinnerungen dort sehr gut aufgehoben sind und nicht so im Meer des Alltags verschwinden. Ich habe es nicht immer durchgehalten, es gibt auch immer wieder Zeiten, da wurde die Tagebuchzeichnerei unterbrochen, weil die Zeit fehlte oder ich zu sehr das Gefühl hatte, es wiederholt sich vieles.
Als diese Coronazeit begann hatte ich aber das Gefühl, dies ist eine sehr ungewöhnliche Zeit, das möchte ich festhalten und das Kärtchenzeichnen gibt auch Halt, ist doch einiges an Jobs weggefallen, und mit der Möglichkeit diese Zeit zu protokollieren stelle ich mir selber eine sinnvolle Aufgabe.
So zeichne ich für jeden Tag eine Karte, nicht alle stelle ich hier ein, aber viele.

Kommentare:

03.05.20 19:35
Als Bockenheimer im Vogelsberger Coronaexil haben wir gerade die wunderschönen Tagespostkärtchen von Leonore Poth entdeckt und Heimweh bekommen\. Hier auf dem Land fühlt sich alles etwas entspannter an\. Der ABSTAND zur "Heimat" ist dank der Kärtchen auf 50 cm \(zum Bildschirm\) geschrumpft \(ob das erlaubt ist\?\)\. Man könnte in die Versuchung kommen, sich noch viele, viele Tagebuchkärtchen zu wünschen\.\.\. Wir schlagen vor, die Tagespostkärtchen schon auf der Homepage ganz vorne anzuzeigen, sie chronologisch zu ordnen und die automatische Verweildauer zu verlängern\. Melanie und Thomas
Anonym
03.09.20 09:55
Tolle Sache, ich mache das auch oft, mit einem Foto zum Tage, noch weiter viel Erfolg und Spaß, Norbert Brauneis \( Ex Friedenstr\. 10 Bewohner \)
Anonym

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