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The City Lab has been on the move since 2010. Since then, five large exhibitions have come from it, which we created together with many different Frankfurters.
We have been in Ostend and in the Stadionbad, and have researched Ginnheim, the Wallanlagen and the Gallus. In 2015 and 2016, we were on our summer tour. In 2017, we made a City Lab film.

Geerbt. Gekauft. Geraubt? Alltagsdinge und ihre NS-Vergangenheit

17. Mai bis 14. Oktober 2018 in Frankfurt Jetzt!
Eine Stadtlabor-Ausstellung im Zusammenhang mit der Wanderausstellung "Legalisierter Raub"

Von Mai bis Oktober 2018 beschäftigte sich das Stadtlabor mit „schwierigen Dingen“, d.h. mit Gegenständen aus ehemals jüdischem Besitz, die im Nationalsozialismus ihren Besitzer gewechselt haben. Dieses Stadtlabor stand im Zusammenhang mit der Wanderausstellung „Legalisierter Raub. Der Fiskus und die Ausplünderung der Juden in Hessen 1933-1945“, erarbeitet vom Fritz Bauer Institut und vom Hessischen Rundfunk. Die Ausstellung tourte seit 16 Jahren durch Hessen und fand nun ihren Abschluss im Historischen Museum, wo eine Auswahl der mehr als 150 Fälle gezeigt wird, die seit 2002 an den verschiedenen Ausstellungsorten recherchiert worden sind.

Spuren des 'legalisierten Raubs' im Museum

Die Abschlusspräsentation der Wanderausstellung nahm das Historische Museum zum Anlass, die heute noch sichtbaren Spuren des ‚legalisierten Raubs“ zu zeigen: in der Museumssammlung wie in Privatbesitz. Daher wurde ergänzend die Ausstellung „Geerbt. Gekauft. Geraubt?“ entwickelt. In einem Teil der Ausstellung wurde gezeigt, wie das Museum vom ‚legalisierten Raub‘ an den Juden profitierte, welche Rolle die Provenienzforschung im Museum spielt und mit welchen Fragen und Schwierigkeiten sie konfrontiert ist. In einem zweiten Teil wurden die Auswirkungen des ‚legalisierten Raubs‘ auf sechs Familien gezeigt, deren Geschichten in der Bibliothek der Generationen erzählt werden.

Stadtlabor "Schwierige Dinge"

Im Stadtlabor ging es um Gegenstände aus Privatbesitz, die im Nationalsozialismus ihren Besitzer wechselten, z.B. auf öffentlichen Auktionen, bei denen das Hab und Gut der deportierten Juden versteigert wurde. Auch wer als „fliegergeschädigt“ galt und mit Kleidung und Möbeln neu ausgestattet wurde, bekam vielfach Gegenstände, die vorher Juden gehört hatten. Auf diese Weise wechselten zahllose Gegenstände den Besitzer, vom ‚legalisierten Raub‘ profitierten viele – Museen wie Privatleute. Weitere "schwierige Dinge", die im Stadtlabor gezeigt wurden, waren "Mitbringsel" von Wehrmachtssoldaten, die sie aus den „besetzten Gebieten“ mit nach Hause brachten, z.B. eine Ikone, ein Silberbecher, Wäsche oder Schmuck. Unter welchen Umständen haben diese Dinge den Besitzer gewechselt?

Die Enteignung, Verfolgung und Ermordung der Juden im Nationalsozialismus zeigt heute noch Spuren in unserer „Dingwelt“. Am Anfang des Stadtlabors "schwierige Dinge" standen die Fragen: Wo sind all die unter Zwang verkauften, beschlagnahmten, verkauften und geraubten Dinge heute? Sind sie noch unter uns? Für das Stadtlabor 2018 suchten wir Alltagsgegenstände von Frankfurter/innen, die aus ehemals jüdischem Besitz oder aus den "besetzten Gebieten" stammen. In vielen Familien existieren solche „schwierigen Dinge“. Ihre Geschichte ist nur fragmentarisch überliefert, es kursieren Andeutungen und Gerüchte, die Gegenstände umgibt ein Geheimnis, wie werfen Fragen auf. Warum klebt auf Omas Klavier eine Versteigerungsmarke? Wieso vererben die „ausgebombten“ Großeltern antike Möbelstücke, Tischwäsche oder Silberbesteck? Am Stadtlabor waren insgesamt neun Personen beteiligt, die ihre "schwierigen Dinge" präsentierten und ihre Fragen und Zweifel an der Herkunft der Dinge öffentlich stellten. Im Rahmen des Stadtlabor wurden diesen Fragen nachgegangen. In gewohnt partizipativer Weise haben wir versucht, Licht ins Dunkel der Geschichte der Objekte und ihrer Vorbesitzer zu bringen.

In Zusammenarbeit mit dem Fritz Bauer Institut wurde eine Workshopreihe entwickelt, die u.a. eine Einführungen in die Methoden der Archivrecherche beinhaltet. Besitzer/innen von „schwierigen Dingen“ wurden bei ihren Nachforschungen zu Alltagsgegenständen oder Familiengeschichten von der Historikerin Ann-Kathrin Rahlwes und dem Archivar des Fritz Bauer Instituts Johannes Beermann unterstützt. In vertraulicher Atmosphäre konnten die Ergebnisse der Archivrecherchen diskutiert werden. Das Stadtlabor "Schwierige Dinge" hatte insgesamt neun Teilnehmer/innen. Für viele Teilnehmer/innen war die Auseinandersetzung mit den "schwierigen Dingen" ein Anlass, sich der eigenen Familiengeschichte zu stellen und ein Gespräch über die Verwicklung der eigenen Vorfahren in den NS bzw. den Umgang damit in der Nachkriegszeit zu beginnen. Und auch wenn die Geschichte der jeweiligen Gegenstände nicht immer aufzuklären war, ist doch die Suche selbst zum Thema der Ausstellung geworden – als eine Form, sich den Belastungen der Nachgeschichte des Nationalsozialismus zu stellen.

Migration partizipativ sammeln

Im ersten Stadtlabor-Projekt, bei dem wir mit der Sammlung gearbeitet haben, wurden Objekte aus der Museumssammlung sowie Objekte von Stadtlaborant/innen unter den Fragestellungen betrachtet: Welche Gegenstände spiegeln die kulturelle Diversität und die Migrationsgeschichte unserer Stadt wider? Was macht einen gewöhnlichen Gegenstand zu einem Migrationsobjekt?
Jeden Dienstag war die Kuratorin Aikaterini Dori anwesend und nahm Objekte entgegen.
Im Verlauf des Projekts fanden fünf Workshops statt, bei denen gemeinsam diskutiert wurde, wie das Museum Migrationsgeschichte partizipativ sammeln kann.

Kick-Off Workshop

Am 18. Oktober 2017 fand der erste Sammlungs-Check Workshop  statt. 15 Frankfurter/innen mit Migrationsgeschichte, Fachleute für Migration und Interessierte zum Thema „Migration und Museum“ kamen zusammen, um die Frage zu diskutieren, wie man Migration sammelt. Für das Stadtlabor-Team war dieses Treffen eine neue Erfahrung in doppelter Hinsicht. Zum einen verknüpft das Projekt zum ersten Mal die Stadtlabor-Methode mit der Museumssammlung. Zum anderen hatten wir ebenso zum ersten Mal einen Stadtlabor-Workshop im dafür konzipierten und gestalteten Bereich mitten in der Ausstellung „Frankfurt Jetzt! Erforschen“ veranstaltet. 

Workshop-Abschluss

Von Oktober 2017 bis Februar 2018 haben wir mit einer Gruppe von Stadtlaborant/innen mit und ohne Migrationsbiografie Strategien und Empfehlungen für das Sammeln von Migrationsgeschichte erarbeitet,„Migrationsobjekte“ gesammelt und Audio-Interviews geführt. Im Rahmen der Abschlussdiskussion am 7. Februar 2018 wurden die Ergebnisse präsentiert und mit einer erweiterten Expertenrunde diskutiert. Neben den Stadtlaborantinnen und Stadtlaboranten waren auf dem Podium eingeladen:
Chrisula Dingiludi (Stadtlaborantin), Aikaterini Dori (Museumsstipendiatin kulturelle Vielfalt und Migration, Kuratorin Sammlungs-Check), Jan Gerchow (Direktor HMF), Armin von Ungern-Sternberg (AmKA) und Sandra Vacca (DOMiD). Moderation Susanne Gesser (HMF). Am 20. April 2018 wurde die Dokumentation vorgestellt.

Stadtlaborantinnen und Stadtlaboranten

Muniat Akhouaji, Calogera von Auw, Ibrahim Aydin, Chrisoula Dingiludi, Andreas Eichstaedt, Darja Klingenberg, Pardis Mohadessi, Friedemann Neumann, Peter Oehler, Giuseppe Pontoni, Tamara Labas, Sevastos Sampsounis, Sema Yilmazer

Stadtlabor 2017/2018 - Eröffnungsaustellung Frankfurt Jetzt erforschen!

Researching Frankfurt Now! How the City Lab works

7 October 2017 to 22 April 2018
The special exhibition looks back on six years of the City Lab and provides information on everything that will be possible here in future. This flexible exhibition space is the third major and important area of Frankfurt Now! From 2017 onwards, participatory exhibitions and events will be presented here, created in cooperation between the museum and residents of Frankfurt. The City Lab is supplemented by the Digital City Lab. The Digital City Lab is a website and a community linked to the activities of the City Lab. Here we collect self-produced posts about Frankfurt in collaboration with many users. Audio, video, image and text contributions can be uploaded and shared with the community on the map. By doing this, a growing and collaborative collection of knowledge specific to Frankfurt is established. A changing selection of contributions will also be shown in the permanent exhibition ‘Frankfurt Now!’.

Find out more here:
Frankfurt Now! The city of today and tomorrow, contribution by Susanne Gesser and Angela Jannelli in the Guide to the Museum 2017, p. 93 - 108.
www.stadtlabor-digital.de
#stadtlaborFFM

 

Im Stadtlabor 2017 haben wir sieben Filme über die persönliche und subjektive Erfahrung von Stadt gedreht. Die Filme sind jeweils eine Minute lang und ohne Ton. Sie sind Teil einer großen Wandprojektion in unserer neuen Dauerausstellung Frankfurt Jetzt!, die im Herbst 2017 eröffnet. Die Filme drehen sich um Frankfurter Themen wie Bauen und Wohnen, Mobilität und Verkehr, Wirtschaft oder Bevölkerung. Zu diesen Themen gibt es viele Kennzahlen und Statistiken, die ein Bild von Frankfurt vermitteln. Aber eben nicht das ganze Bild. Die Stadtlaborant/innen haben sieben Filme gedreht, die die subjektive Seite der Stadt zeigen. Wie immer beim Stadtlabor entstanden die Beiträge zusammen mit Profis, die beraten und unterstützen. Beim Stadtlabor-Film ist Julian Vogel mit an Bord, ein Regisseur und Kameramann aus Frankfurt.

Gefördert im Fellowship Internationales Museum der Kulturstiftung des Bundes.

Von 26. Juni bis 17. September 2016 war das Stadtlabor des Historischen Museums Frankfurt mit künstlerischen Interventionen, Workshops, Stadtspaziergängen, Lesungen und der Frage „Wer wohnt wie in Frankfurt" unterwegs. Mit insgesamt 42 Aktionen an 37 Tagen und an 30 Orten haben wir mit 25 Gruppen und Teilnehmer/innen Frankfurt erforscht. Gemeinsam wollten wir die Stadt erkunden und dabei Wissen über die Stadt und Beiträge für die digitale Plattform sammeln. Das Ziel war es, die Stadt aus vielen unterschiedlichen Perspektiven erfahrbar zu machen und zu zeigen: Frankfurt ist viele Städte!
 

Weitere Materialien 
Projektblog
Film
Dokumentation
 

Vom 30. Mai bis zum 27. September 2015 waren wir auf Tour. In ganz Frankfurt haben wir um Beteiligung geworben: Die Vielfalt der Stadtteile, wichtige Frankfurter (Un-)Orte und das Feeling der Stadt sollten für den Modellbauer Herman Helle beschrieben  werden. Das Ziel der Sommertour war es, so viele Frankfurter/innen wie möglich über ihre Stadt zu befragen und diese Daten als Bauanleitung und Inspiration an den Künstler weiterzugeben. Die ganze Stadt sollte vermessen und seismografisch erschlossen werden, um dem künstlerischen Modell eine Topografie der gefühlten Stadt voranzustellen.
 

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Stadtteilporträts
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24.4.2015-6.9.2015

Im Herzen der Stadt liegt das Gallus – ein Viertel im Ganzen. Ein besonderer Ort voller Geschichte und Geschichten.

Sie handeln von Lebensfreude und Not, von Heimat, Transit und dem Wandel der Zeit. Ehemals bedeutender Industriestandort und Arbeiterviertel Frankfurts, hat das Gallus inzwischen viel mehr und andere Facetten. Es ist ein Viertel – und ein Ganzes, dessen Einheit heute in der Vielfalt liegt. So vielfältig wie der Stadtteil,  war auch die fünfte partizipative Stadtlabor unterwegs-Ausstellung. Sie fand vom 24. April bis 6. September 2015 statt und zeigte die Ergebnisse einer zehnmonatigen Zusammenarbeit mit Menschen aus dem Gallus.
Fast 200 Personen erzählten in ihren Ausstellungsbeiträgen, wie sich das Viertel für sie anfühlt: Es sind Blicke auf das vergangene und das „neue“ Gallus, Geschichten zum Schmunzeln und zum Nachdenken, Malereien, Foto-, Text- und Videoarbeiten.

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Ausstellungsort

Ausstellungsraum an der Galluswarte: Kleyerstr. 1 (ehemals BMW-Glöckler), 60326 Frankfurt
Während der Ausstellungsdauer fanden drei Festivalblöcke mit Angeboten von Bewohnern, Künstlern und Institutionen statt, die den Blick auf einen höchst dynamischen Stadtteil vermitteln.

Projektteilnehmer/innen

ABG FRANKFURT HOLDING Spomenka Aleckovicz und Jelena Hild ARTROom, Michaela Heidlas-May, Nicole Wächtler, Pia Grambart-Delalic
Amalia Barboza, WEST Ateliers Gallus
Jochen Beetz, Madame Herrlich
Michael Bloeck, WEST Ateliers Gallus
Bund deutscher Architekten BDA im Lande Hessen e.V./Moritz Kölling, Christian Holl
Dieter Church
DJ-RALL-FI
Gallus Zentrum e.V.
Hanne und Jürgen Emrich, Geschichtswerkstatt Gallus
Familienzentraum Monikahaus, Claudia Becker
Freie Kunstakademie Frankfurt, Claudia Himmelreich, Laura Fugger
Stefanie Grohs
Steffen Heydt, ehem. Klimsch + Co
Internationaler Bund e.V./WAMBO, Sarah Bender, Hina Garenova, Christina Schlag, Nathalie Speiser
Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus e.V., Petra Väth mit Schüler/innen der Bürgermeister-Grimm-Schule sowie Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen aus dem Gallus, in Zusammenarbeit mit Birgit Güde, Ali Renani, Felix Hammoser, Dennis Christmann, Julia Isterling, Andreas Christ, Simon Vogt
Petra Kanamüller, Stadtplanungsamt Frankfurt
Niklas Klotz, WEST Ateliers Gallus
Franz Konter, WEST Ateliers Gallus
Labl.Frankfurt, Marlene Haas
Stephan Münch
Simon Ndrejaj, WEST Ateliers Gallus
Elke Peters
Barbara Schaaf, WEST Ateliers Gallus
Helmut Scholze, ehem. Klimsch + Co
Dirk Schneider, Kind im Gallus
Spiel- und Bewegungsfläche Ansi International (Caritas St. Martin), Anke Schuh mit Kindern und Jugendlichen
Sportkreis Frankfurt, Emine Temizbas, Katharina Siegel, Helga Roos
Laura Torres
Renate Ullrich, Geschichtswerkstatt Gallus
Susanna Weber mit Schüler/innen der Ackermannschule
Nikolaus Werner, Geschichtswerkstatt Gallus
Petra Wolf
Helga Zwingel

Partner der Ausstellung

Sparkasse 1822 (Partner des Stadtlabor unterwegs)
Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft
freunde&förderer des Historischen Museums Frankfurt  

18.5.2014 – 21.9.2014

Auf 23 Hektar Grünfläche, fünf Kilometern Länge, in sieben Anlagenabschnitten und zwischen 1919 Bäumen fand die vierte Ausgabe von „Stadtlabor unterwegs“ statt.

Die Open-Air Schau in den Wallanlagen hatte die Grünfläche selbst zum Gegenstand: Welche Bedeutung hat der Park auf der Fläche der ehemaligen Stadtbefestigung für das Leben heute in der Stadt? Über hundert Teilnehmer/innen arbeiteten ein Jahr lang an der Ausstellung und definierten gemeinsam Inhalte, Ausstellungsorte und Veranstaltungen. Gemeinsames Interesse der heterogenen Gruppe war es, die Wallanlagen in ihrem Zusammenhang aufzuzeigen und die Wallservitut-Regelung ins öffentliche Bewusstsein zu heben, die die Grünfläche vor Bebauung schützt und so bewahren will.

Weitere Materialien

Projektblog
Film
Wallanlagen-App
Dokumentation
Crowdfunding-Aktion

 

Ausstellungsdetails

In 60 Beiträgen, die mit einer Wanderkarte und einer Smartphone-App erschlossen werden konnten, zeigten die Co-Kuratoren eine subjektive Neuvermessung des Innenstadt-Parks. Neben historischen, soziologischen und künstlerischen Beiträgen war auch die Frage nach dem Verhältnis von privaten Interessen zum öffentlichen Raum zentral: Wer bestimmt, wie öffentliche Flächen genutzt werden, und können Sie wieder ein Ort für Begegnung und Kommunikation werden?
Eine auffällige gelbe Stangenspur, Litfaßsäulen, Objekte und Kunstinstallationen machten die Wanderung abwechslungsreich und sprachen alle Parkbesucher/innen an. Über 60 Veranstaltungen im Rahmenprogramm verschafften den Wallanlagen im Sommer 2014 große Aufmerksamkeit. Zahlreiche positive Rückmeldungen zeigten vor allem, dass die Ausstellung dem Bedürfnis nach historischer Kennzeichnung und der Auseinandersetzung mit öffentlichem Raum in Frankfurt entsprach.

Ausstellungsort

Frankfurter Wallanlagen

Ausstellungsimpressum

Direktor: Jan Gerchow
Projektleitung: Susanne Gesser
Kuratorin: Sonja Thiel
Stadtlabor-Team: Angela Jannelli, Puneh Henning, Franziska Mucha
Pressekommunikation: Corinna Engel
Ausstellungsgestaltung: exposition GbR, Sabine Gutjahr, Martin Krämer
Ausstellungsgrafik: GARDENERS.de, Ines Blume, Nicola Ammon
Ausstellungsfilm: Alexandra Vetter
Realisierung der App: Delius Digital

Ausstellende und Co-Kurator/innen

Spomenka Aleckovic, Gisela Becker, Meiki Beck, Jenni Benert, Dieter Church, Veronika Czech, Swantje Dahlen, Hans-Georg Dannert, Christiane Dubuque, Nora Finzel, Helga Franke, Hubert Gloss, Irene Glueck, Jan-Paul Goroncy, Klaus Hannappel, Hiltrud Hauschke, Ferdinand Heide, Cornelia F. Ch. Heier, Herbert Heise, Steven Heller, Gisela Henning, Susanne Hieble, Jelena Hild, Winfried Hofmann-Jarczyck, Jochen Ickert, Pablo Jacoby, Gabriele Juvan, Brigitte Kämpf, Verena Kuni, Stella Krämer, Karolin Leitermann, Felix Leuschner, Irene Meyer, Julia Mihály, Ingeborg Müller, Katharina Müller, Frank Paulun, Hans-Joachim Prenzel, Arno Rothacker, Bernhard Schaaf, Christina Scheitterer, Peter Schermer, Doris Schmidt, Gudrun Schmidt, Helmut Schubert, Schüler*innen der Anna-Schmidt-Schule, Tim Schuster, Peter Seidel, Rudolf Sievers, Gabriele Steiner, Manfred Steiner, Sonja Thäder, Jörg Thums, Ingrid Wentzell

Unterstützer

Frankfurter Sparkasse (Partner des Stadtlabor unterwegs)
Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main
Amt für Multikulturelle Angelegenheiten
Aventis Foundation - KulturMut
Frankfurter Programm Aktive Nachbarschaft
Gemeinnützige Hertie Stiftung,
Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen
Europäische Zentralbank
freunde & förderer des historischen museums frankfurt
ING-DiBa
Firma Arnold Verkehrsabsicherungen
BBS Speditions-GmbH
FES
Ortsbeirat 1
und unsere Stadtlabor-Crowd - vielen Dank!

Kooperationspartner

Literaturhaus Frankfurt, Jüdisches Museum Frankfurt, Schauspiel Frankfurt, Kulturamt, Grünflächenamt, Umweltamt, Projektgruppe GrünGürtel, AMKA, Denkmalamt, academia de tango, ADFC, AG Geschichte Nachbarschaftszentrum Ostend, Anna-Schmidt Schule, Anlagenberater Architekten, Bürgerinstitut Rothschildpark, Büro Gabriele Juvan, Bundesverband der Migrantinnen e.V. , evanda - Leben mit Parkinson e.V., FES, Flemings Hotel Deluxe, Howard-Philipps-Haus, Initiative 9. November, Initiative Rettet die Bäume-Rettet die Wallanlagen, integrative drogenhilfe e.V. Café FriedA, Katakombe Kulturhaus Frankfurt, KulturRegion FrankfurtRheinMain, Landessportbund Hessen, Literaturbetrieb e.V, Pakbann e.V., Theaterhaus Kinder- und Jugendtheater Schützenstraße

Weitere Beteiligte

Shiva Adhikari, Zehra Ayyildiz, Fritz Backhaus, Jacques Bailly, Chrishanthy Balasubramaniam, Jessica Beebone, Moritz von Bethmann, Brigitte Bliedtner, Frieder Blümlein, Martin Bruch, Michael Bunkenburg, Jean-Paul Dostal, Brigitte Euler, Peter Feldmann, Sybille Fuchs, Margrit Gleich, Andrea Hampl, Andrea Heshiki, Robin Hildebrandt, Bewohner des Howard-Philipps-Haus, Hauke Hückstädt, Rudi Hampl, Astrid Holbein, Schorsch Kamerun, Lisa Keiper, Oliver Kirst, Jürgen Klee, Klezmers Techter, Malgorzata Kozarzewska, Alexander Kratz, Benno Henning von Lange, Thorsten Leissner, Tosh Leykum, Amir Mansoor, Ulrike May, Heidrun Merk, Carola Moritz, Simone Oppl, Peter Postleb, Klienten der FriedA: Tobias, Damir, Thomas B., Thomas P., Holger (+), Peter, Chris, u.a., Hans-Peter Sattler, Christian Setzepfand, Annegreth Schilling, Wolfgang Schatton, Rolf Schmitz, Annina Schubert, Sybille Schrempp, Dieter Seitz, Lydia Specht, Dieter Stadtmüller, Jürgen Steinmetz, Ernst Straub, Hannah Schwegler, Hanno Rauterberg, Jutta Timmermann, Sofja Vinarskaia, Barbara Walzer, Eva-Gesine Wegner, Björn Wissenbach, Horst Ziegenfusz, Rainer Zimmermann und Team des historischen museums frankfurt

Danke an alle Mitwirkenden!

24.3.2013-4.7.2013

Gemütlicher Dorfkern, moderne Wohnblocks: Ginnheim ist ein vielseitiger, ambivalenter und multikultureller Stadtteil Frankfurts.

Die dritte Ausstellung aus der Reihe Stadtlabor unterwegs näherte sich der Frage, wie es sich hier wohnt - in „G-Town, im Wohnzimmer Ginnheim”. In 18 Beiträgen zeigten ehrenamtliche Co-Kurator/innen und rund 200 Mitwirkende, wie sie ihren Stadtteil sehen. So entstand nicht nur ein Brückenschlag zwischen Alt- und Neu-Ginnheim, sondern auch eine Verbindung zwischen Ausstellungsmachern und Besuchern. Denn diese Ausstellung war vor allem eine Einladung zum Teilhaben, Vernetzen und Weiterdenken.

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Der Stadtteil – Vielfalt an Wohnformen

Der Stadtteil Ginnheim bietet sich für eine solche vielschichtige Betrachtung an, denn er zeichnet sich durch heterogene Siedlungs- und Bevölkerungsstrukturen aus: 15.000 Menschen aus aller Welt wohnen hier, sei es im historischen Dorfkern mit seinen Fachwerkhäusern, traditionsreichen Gaststätten und Familienbetrieben, sei es in der von Ernst May geplanten Siedlung am Höhenblick oder der Platensiedlung. In letzteren, 1955 errichteten „Housings” lebten die in Frankfurt stationierten US-Truppen und deren Familien, nach dem Abzug der Alliierten zogen hier viele neue Familie ein, rund 50% von ihnen sind Migrant/innen. Mit einem für Frankfurt überdurchschnittlichen Anteil von Bewohner/innen deutscher Nationalität mit Migrationserfahrung und einem Ausländeranteil von ca. 25% ist in Ginnheim Transkulturalität Alltag.

Die Einzelbeiträge

Die Ausstellung setzte sich aus Einzelbeiträgen verschiedener Co-Kurator/innen und Kooperationspartner/innen zusammen: Der Geschichtsarbeitskreis setzte sich mit einzelnen, historisch besonders interessanten Wohnbauten auseinander, wie dem 1913 errichteten „Roten Block” oder mit Häusern, die – gestern wie heute – Wohnen und Arbeiten unter einem Dach vereinen.
Wie Kinder und Jugendliche ihren Stadtteil erleben und sich mit ihrer Umgebung auseinandersetzen, wurde in den Beiträgen von Kindertagesstätten und Jugendzentren thematisiert. Die Astrid Lindgren-Schule führte eine Projektwoche zur „Straße, in der ich wohne” durch. Die Kinder dreier Tagesstätten dokumentierten, welche Orte bzw. Unorte für sie im täglichen Erleben eine Rolle spielen. Der aus den Reihen der Projektteilnehmer/innen geäußerte Wunsch nach einer stärkeren Vernetzung der Bewohner/innen aus den einzelnen Siedlungen wurde damit aufgegriffen und umgesetzt. Der Brückenschlag zwischen Alt-Ginnheim und Neu-Ginnheim wurde dadurch realisiert und auch im Rahmenprogramm weitergeführt.
 
Eine wichtige Rolle im Kontext „Wohnen” spielt auch das Thema Essen: Gemeinsames Kochen und das Erzählen von länderspezifischen Essgewohnheiten und Rezepten fanden sich in Ausstellungsbeiträgen des Jugendzentrums und der Astrid Lindgren Schulbetreuung. Neue Kontakte zwischen Ginnheimer/innen verschiedener Herkunft und Wohnlage konnten so hergestellt und vertieft werden.
Unter dem Dach des in Ginnheim angesiedelten Bundesverbands der Migrantinnen haben sich verschiedene Gruppen zusammengefunden, die sich mit eigenen Beiträgen an der Ausstellung beteiligen werden. Die Frauen setzten sich auf künstlerische oder dokumentarische Art mit den feinen Unterschieden zwischen Wohnung, Heimat und Zuhause auseinander und reflektierten, welche Rolle ihre spezifische Wohnsituation dabei spielt.
Die Zukunft Ginnheims war der Gegenstand von Beiträgen, in denen es um die geplante Nachverdichtung im Stadtteil ging  sowie um Urban Gardening als Form der aktiven Aneignung und Gestaltung des eigenen Lebensraums.

Kooperationspartner und Co-Kuratoren

Nachbarschaftszentrum Ginnheim (Initiator), Abenteuerspielplatz Colorado Park, Astrid Lindgren Schule, Astrid Lindgren Schulbetreuung, Bundesverband der Migrantinnen e.V., Break 14, Caritas Frankfurt, Deutscher Museumsbund, Evangelische Bethlehemgemeinde, Freies Schauspiel Ensemble Frankfurt, Gasthaus Adler, Geschichtsarbeitskreis Ginnheim, Grünflächenamt Frankfurt am Main, Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt, FB Architektur und Bauingenieurwesen, jan & jan architektencooperation, Jugendzentrum Ginnheim, KiTa Morgenstern, Kulturmobil, KulturRegion Frankfurt Rhein/Main, KiZ 23, KiZ Am Wiesenrain, Literaturhaus Frankfurt, Nachbarschaftsbüro Franz Werfel Straße, Ortsbeirat 9, Sancta Familia, Schülerladen Roter Drache, Geldmuseum der Deutschen Bundesbank, TSV Ginnheim, Wuselvilla, Einzelpersonen.
Ausstellungsort: TSV Ginnheim, Am Mühlgarten 2, 60431 Frankfurt am Main

Erste Schwimmversuche, große Liebe oder eingeschworene Freundeskreise. Mit dem Stadionbad verbinden sich schon immer Erinnerungen an sommerliche Erlebnisse. Seit fast 90 Jahren ist das Bad ein wichtiger Ort für viele Frankfurter/innen. Die zweite Ausstellung des partizipativen Ausstellungsformats stadtlabor unterwegs brachte Erfahrungen und Erinnerungen von Badegästen zum Vorschein und erzählte die lange Geschichte des ältesten Freibads von Frankfurt.

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Die Ausstellung
Die Ausstellung wurde von einer kleinen Gruppe passionierter Frühschwimmer, den Freunden des Stadionbades e.V. initiiert. Über einen Zeitraum von etwa eineinhalb Jahren fanden Treffen statt, um gemeinsam thematisch, inhaltlich und organisatorisch zu arbeiten. Die Ausstellung wurde im Niederräder Freibad Stadion, auf 58.000 m² Gelände und in den Schwimmbecken unter Wasser gezeigt.
Der partizipative Gedanke sollte bei diesem Projekt besonders während der Laufzeit der Ausstellung in der Badesaison 2012 umgesetzt werden: Es wurden einige Elemente der Beteiligung integriert, die die Bad- und Ausstellungsbesucher dazu anregten, direkt und unmittelbar, aber auch über das Web ihre persönliche Sicht und ihre Geschichte in die Ausstellung zu integrieren. Das heißt, die Ausstellung selbst forderte die Besucher zur Partizipation auf und ließ sie zu Akteuren werden.
 
Die Inhalte
Die fast 90-jährige Geschichte des Bads sollte wieder lebendig gemacht werden. Die lange Geschichte des Orts wurde den Besucher/innen des Freibads in einer Chronologie nahegebracht.
Einer Sammlungsaktion waren Erinnerungsstücke wie etwa Freischwimmerausweise und Bilder zu verdanken. Filminterviews mit Erinnerungen an das Freibad der 1930er bis 1980er Jahre ergänzten den historischen Teil.
Der zweite Ausstellungsschwerpunkt lag auf der Arbeit, die hinter den Kulissen des Freibads täglich geleistet wird. Ein exemplarischer Tagesablauf stellte die Arbeit der Mitarbeiter/innen in den Mittelpunkt. Einen ganzen Tag von 5 Uhr bis 22 Uhr wurden die Mitarbeiter/innen des Stadionbads bei ihren Arbeitsschritten begleitet und ihre Tätigkeiten dokumentiert. Exemplarisch wurde damit gezeigt, welche Mühe und Technik notwendig sind, um das Freibad und die 52.900 m2 große Anlage in Betrieb zu halten. Die Zusammenarbeit mit den Mitarbeiter/innen des Stadionbads gestaltete sich im Lauf der Monate sehr eng, nicht zuletzt, da die Ausstellung an ihrem Arbeitsort stattfand.
Drittens kamen die Badegäste selbst zu Wort. Wir wollten wissen, wie deren Gewohnheiten aussehen und wo ihre Lieblingsorte sind. Ausgehend von kleinen Interviews, die im Sommer 2011 geführt wurden, entstand im Lauf der Zeit eine „Typologie der Schwimmer”. Insgesamt fünf Stadionbadtypen wurden in der Ausstellung vorgestellt: Wasserratten, Sonnenanbeter, Turmspringer, Poser und Frühschwimmer. In der Badesaison 2012 waren wir außerdem auf der Suche nach weiteren Schwimmbadtypen.
 
Das Rahmenprogramm
Ein vielseitiges Rahmenprogramm begleitete und ergänzte die Ausstellung, griff unterschiedliche Aspekte auf und vertiefte sie. Im Angebot waren Führungen zur Geschichte des Stadionbads und Gänge durch die Technik unter den Schwimmbecken; Außerdem gab die Interviewstation im Stadionboot mittwochs die Gelegenheit, die Ausstellung mit all ihren Perspektiven zu erfahren. Auch der sportliche Besucher kam nicht zu kurz: Unterwasserfotos und Schnuppertauchen ließen kaum Wünsche offen. Ebenso wichtig war es, die Stimmen derjenigen einzufangen, die zu den Hauptnutzer/innen des Bades gehören: Kinder und Jugendliche! In einer Projektwoche mit der JKWF im Juni 2012 wurden daher neue Ausstellungsinhalte erarbeitet, die in der Ausstellung ergänzt wurden.
 
Die Gestaltungsprinzipien
Studierende der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung unter der Leitung von Prof. Ursula Gillmann erarbeiteten über zwei Semester mit großem Engagement die Gestaltung der Ausstellung. Insgesamt 16 angehende Gestalter/innen aus den Bereichen Grafik und Produktdesign arbeiteten an der der Ausstellung mit. Es wurde vor allem Wert darauf gelegt, das gesamte Schwimmbadgelände in die Ausstellung einzubeziehen und bereits vorhandene Ressourcen zu nutzen. So wurden die Mülltonnen zum Blickfang oder der Sprungturm zum Ausstellungsstück. Außerdem sollte einst Vorhandenes wieder sichtbar gemacht werden. Eine besondere Herausforderung stellten die Sicherheitsbedingungen des Schwimmbads und der Denkmalschutz für die Gestaltung dar, weshalb äußerst bedacht mit dem Ort und seinen Nutzer/innen umgegangen werden musste. Auch die übrigen Ausstellungselemente sollten sich ganz natürlich in ihre Umgebung einfügen und damit einen neuen Blick auf das Gewohnte ermöglichen.
 
Ausstellungsort:
Freibad Stadion,
Mörfelder Landstr. 362,
60528 Frankfurt am Main
 
Ausstellungsimpressum
Die Ausstellung ist eine Produktion des stadtlabor unterwegs und wurde initiiert durch die Freunde des Stadionbads e.V., gestaltet durch Studierende der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung und realisiert als Kooperationsprojekt mit der BBF GmbH, dem Eintracht Frankfurt Museum, der Jugend-Kulturwerkstatt Falkenheim Gallus e.V. und der Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Break 14, Niederrad.
 
Gesamtleitung: Jan Gerchow
Projektleitung: Susanne Gesser
Kuratorin: Sonja Thiel
Museumsteam: Angela Jannelli, Katja Weber
Co-Kuratoren: Sunna Gailhofer, Guido Leson, Frauke Schulz, Matthias Thoma, Alexander Urban, Petra Voll

Leihgeber/innen: Thomas Bauer, BBF GmbH, Dieter Church, Andrea Dauth, Eintracht Frankfurt Museum, Ursula Mahner, Modehaus August Pfüller, Gudrun Thomale

Zeitzeug/innen: Ernst Czaronek, Uzit Dagan, Bernd H., Eldrid & Dorothee Kallenbach, Karl Kraus, Kurt Kraus Helmut Mühlmann, Klaus Dieter Fischer, Feli Gürsching, Gerhild Kirschner, Ursula Mahner & Barbara Steinmark, Ernst G. Straub, Irmgard Walther-Zeising, Renate Wirth (†).

Interviewpartner/innen 2011/12:
Ahmad&Navin&Yanina, Aki, Alex, Anna, Matthias Aul, Silvie Bitter, Björn, Heiner Börger, Simone Bremicker, Clemens, Christian, Christoph, Dennis, Dirk, David & Lukas Drexler, Georg Graf Vitzthum von Eckstädt, David Günther, Florian Auer, Florian Gutbrod, Fam. Groenecke, Maria Heinrich, Linda & Tanita Henrich, Fred Herbst, Michael Hinz, Inka, Jan, Johannes, Johannes, Stefan Junk, Derkan Kamyshev, Emma & Roger Kiem, Ralf Kreuzmann, Manu & Isabell Kunze, Lars, Lorenz, Veronika Loth-Markmiller, Moritz Meder, Edda Niedermayer, Alexander Nikolopoulos, Laura Padgett, Lutz Otto, Regina, Paul und Ole Rissmann, Steffen, Steven, Syle, Tobi, Tobias, Ümit, Vera, Michael Vukelic, Zwi Wasserstein, Joachim Wegmann, Yannic

Team der BäderBetriebe Frankfurt GmbH:
Hans Peter Adam, Benjamin B., Artur Borack, Petra Krebs, Bernd Nauheimer, Christian Treu

Gestaltung:
Studierende der Hochschule Darmstadt, Fachbereich Gestaltung, Prof. Ursula Gillmann.
Entwürfe Wintersemester 2011/2012:
Alexander Brade, Ferdinand Drechsel, Tomke Fertig, Malte A. Frischemeier, Ekin Gülhan, Janina Halbig, Laura Sofie Hantke, Maria Katharina Hofmann, Rebecca Jopski, Nicole Lössner, Carmen Mauerer, Stefanie Müller, Philipp Ostermann, Paola Fernández Pio, Sara Spoerecke, Gordon Wehowsky
Realisation Sommersemester 2012:
Ferdinand Drechsel, Tomke Fertig, Janina Halbig, Rebecca Jopski, Nicole Lössner, Stefanie Müller, Philipp Ostermann, Paola Fernández Pio, Sara Spoerecke, Gordon Wehowsky
Irem Kurt/Zeitzeugenfilm

Fotografische Begleitung der Ausstellung:
Katrin Streicher, www.katrinstreicher.com

Rahmenprogramm /Vernissage
Kinder- und Jugendkulturwerkstatt Break 14: Aicha Bakhecha, Swantje Dahlen, Houda Hach - Mimon, Verena Halbe, Lesly Luzolo, Cordula Roth, Florian Wäldele, Isabell Weisgerberg, Valentina Weisgerberg, Cornelia Zippel.
Jugend-Kultur-Werkstatt Falkenheim Gallus e.V.: Georg Bachmann, Julia Isterling, Anne Jacoby Inmaculada Cuadrado Luque, Petra Väth
Georg-August Zinn Schule: Anja Hondelmann & Veli-Eren Beyaz, Marco Bruch, Lorena Di Rosa, Sabrina Esteves-Alturas, Gocobija Hamza, Eleni Gotzivelaki, Yasemin Hamankhail, Mehmet Hoplamaz, Icöz, Buse, Illunga, Elie, Usamah Ishtiaq, Gariijs Jegorovs, Yasmin Jiab, Arnold Klein, Alina Krolov, Simona Leikute, Lukas Moscato, Amira Naoir, Jennifer Pless, Alisa Saban, Daniel Sakyi, Steven Schmalhofer, Sahra Scholz, Lisa Shala, Nikolina Varsamis, Florian Walch, Alessia Zappietro

Emanuel Müller & die Synchronschwimmer des Frankfurter Volleyball Vereins
Susanne Beyer, Anke Rubien & Wasserspringer des Höchster Schwimm Vereins
Michael Müller, BäderBetriebe Frankfurt GmbH
Inge & Jogi Schricke, Tauchschule Diver's pro World GmbH

Herzlichen Dank an die übrigen Mitwirkenden: Stephan Bauer, Thomas Bauer, Gabriela Betz, Martin Bruch, Benedikt Burkard, Martha Caspers, Nina Gorgus, Carolin Jaeger, Heike Kaiser, Monica Kingreen, Christian Peukert, Emma Spelman, Gudrun Thomale, Christian Väth, Horst Ziegenfusz

 
Mit freundlicher Unterstützung von
Bionade/ Radeberger
freunde & förderer des historischen museums
Institut für Stadtgeschichte Frankfurt am Main
Schöller
Fraport
 

 
How do residents and visitors experience Frankfurt’s Ostend? What connects them to the district? How was it in the past? And what will become of it? Because a museum alone cannot answer these questions, the City Lab has been on the move and invited those who wanted to contribute something – to these questions or any others – about the changes happening in Ostend and has created a unique exhibition with them.
Over 100 people from the district and others who are active in the district for personal, artistic or scientific reasons turned their gaze to Ostend with their exhibition contributions. Residents, artists, local historians, retailers, youth workers, creative artists, gallerists, hobby and professional photographers, teachers, students of city planning and performance artists were just some of the participants. They are all directly or indirectly involved in shaping the district and showed their perspectives – beyond typifications – on the district in its entire complexity, activity and ambivalence. Across 620 square metres, 38 exhibition contributions provided a dialogue with one of the most diverse and energetic districts in Frankfurt. Just like life in Ostend itself, the contributions were not always strictly organised by theme, but rather contradicted, complemented and commented on one another.
 

Other materials 
Project blog
Documentation

 
Gentrification in Ostend
For some time, Ostend has been experiencing a process of upscaling whose origins can be attributed to more factors than simply the arrival of service companies on Hanauer Landstraße and the imminent move of the European Central Bank into the former wholesale market hall (Großmarkthalle). As early as the late 1980s, the Frankfurt city council decided to renovate selected areas and calm traffic, create relaxation and leisure spots, establish commercial and service companies and improve the social infrastructure. During these years, it was also an attractive place for art and cultures outside of the mainstream, the continuing development of which can now be seen in the settlement of galleries and advertising agencies. All these urban-planning developments increase the value of the old industrial district and lead to a social restructuring process, which led us to ask the question: How do people deal with the changes in the district, which also always mean personal movement and upheaval?
 
City Lab on the move
For around six weeks, our mobile project office was a red and white striped construction trailer on Osthafenplatz at Hanauer Landstraße. In a place where the image of the district is constantly changing, it was also an eye-catcher in Ostend and a symbol of the transformation of the district. The mobile City Lab was open to exhibitors, inhabitants and passers-by working here on the exhibition and who were able to speak about the development of the lively district. It was also a collection point for personal memorabilia that had something to say about the characteristics of the district. Many loans, including photos, postcards with historical views, newspaper articles and unusual everyday items, found their way into the exhibition in this way.
 
The Kontorhaus as an exhibition space
The exhibition was realised in Ostend in a large empty space measuring 620 square metres in an office building which was otherwise rented out. Known as the “Kontorhaus”, it was built in 2004 at the basin of the Osthafen and is a paradigm embodying the change of the district from a place of industry to a location for the services sector.
 
Beyond Hanauer Landstraße
Inhabitants and those who know the district developed a district map to accompany the exhibition. They marked places that are significant in terms of architecture, social history, urban development, culture or industry. On the other hand, the makers also wanted to bring attention to the absurd and the humorous, as well as things that have evolved naturally. Because it is especially these aspects that define the character which is often overlooked in official depictions of Ostend. The six tours are intended as an offer: The marked places can also be explored outside of the suggested routes for new, wonderful and bizarre discoveries.
District map as a download
 
Outlook
OSTEND // OSTANFANG was the start for the “City Lab” of the Historisches Museum Frankfurt, which will soon also create exhibitions on current topics in the city together with people from the area.
 
Exhibition imprint
Exhibitors
Aaron Albinus // student, FH Frankfurt
Göksel Arslan // resident
Edgar Bönisch // library of the FH Frankfurt
Barbara Caspari // Uhlandschule
Dieter Church // collector
Markus Dinig // spez.lab
Michael Eckstein // antagon theaterAKTion
Ximena Aburto Felis // spez.lab
Steve Falk // R.I.C.E.
Annette Gloser // Galerie Fruchtig
Jasmin Grünewald // spez.lab
Raul Gschrey // spez.lab
Feli Gürsching // Bibliothek der Alten
Cornelia Heier // artist, Fritz deutschlanD e.V.
Gisa Hillesheimer // artist
Markus Hübner // communications designer
Jochen Ickert // traffic planner
Ingeborg Joachim // Bibliothek der Alten
Aviva Kaminer // student, Goethe University Frankfurt
Stefanie Kösling // Photographer
Theresa Krack // student, FH Frankfurt
Tabata Kunze // TOPCOM Agency
Dominik Landwehr // artist
Jonathan Leuschner // Initiative 9. November e.V.
Bernd Metz // spez.lab
Stefan Mohr // Jugendladen Bornheim
Anja Olschewski // student, FH Frankfurt
Stefanie Oslang // Arty Chock
Alexander Otto // photographer
Hans-Joachim Prenzel // district historian
Achim Ripperger // MOOD! Communications GmbH
Jutta Saas // artist
Friederike Satvary // Metzgerei Gref-Völsings
Karoline Schmidt // artist
Larissa Schmitt // antagon theaterAKTion
Lisa Schwarm // Internationales Familienzentrum e.V.
Michael Spangenberg // BMX-Shop Deepend
Jan Stüben // spez.lab
Elisabeth Uhlemann // photographer
Verena Wolf // student, Goethe University Frankfurt
Anna Willich // Internationales Familienzentrum e.V.
Wolf von Wolzogen // Bibliothek der Alten
Irina Zikuschka // spez.lab
Overall management
Jan Gerchow // historisches museum frankfurt
Project management
Susanne Gesser // historisches museum frankfurt
Curator
Katja Weber // historisches museum frankfurt
Advice accompanying the exhibition
Herman Kossmann // Kossmann.deJong
Martin Saemmer // Kossmann.deJong
Exhibition construction and installation
Holger Gehr // Schreinerei Gehrung
Andreas Emmerling // Schreinerei Gehrung
Public art, performances
antagon theaterAKTion
Monika Bremer // Arty Schock
Sophie Burger // Arty Schock
Fabian Eck // Arty Schock
Katharina Engler // Arty Schock
Leon Gabriel // Arty Schock
Lisa Gehring // Arty Schock
Cornelia Heier // artist
Florian Heller // Arty Schock
Gisa Hillesheimer // artist
Moritz Gleditzsch // Arty Schock
Tugba Önder // Arty Schock
Sara Örtel // Arty Schock
Sophie Osburg // Arty Schock
Leonie Otto // Arty Schock
Julia Schade // Arty Schock
Tim Schuster // Arty Schock
Framework programme, vernissage
Alexander Antonakis // CHOCOLAT
Zöhre Gürzoglu // Zur Insel
Angela Jannelli // historisches museum frankfurt
Klara Kletzka // Dialogmuseum
Bengt Köslich // Dialogmuseum
Tabata Kunze // TOPCOM Agency
Johnny Love // CHOCOLAT
Heiko MSO // CHOCOLAT
Manfred Reitzlein // Fritz deutschlanD e.V.
Hans Romanov // Yacht Club
Jürgen Steinmetz // district historian
Heike Strelow // Galerie Heike Strelow
Jochen Ickert // traffic planner
Lenders
Sylvia Appenroth // Management für Hafen und Markt Frankfurt
Moritz Baumung // Montimare Bikeshop
Wolfgang Burck // Fischerzunft
Luigi Cortese // BMX collector
Jürgen Dingeldei // water police
Friederike Satvary // Metzgerei Gref-Völsings
Zöhre Gürzoglu // Zur Insel
Li-Chiung Hilbert-Jung // Fo Guang Shan Temple
Andrea Jürges // European Central Bank
Carsten Kobis // Polizeipräsidium Südost Hessen
Peter Kowalski // Amt für Straßenbau und Erschließung
Christine Kurrle // Frankfurt Zoo
Dieter Galinski // Hafenbahn
Daniel Trumpf // Globetrotter
Media partners
radioX
Thank you also to
Petra Eggert // Café am Ostbahnhof
Christiane Dubuque // Nachbarschaftszentrum Ostend
Harald Randig // Management für Hafen und Markt Frankfurt
Silke Kronsteiner // Management für Hafen und Markt Frankfurt
Jutta Vahrson // author
With warm support from
European Central Bank
Managementgesellschaft für Hafen und Markt Frankfurt mbH
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Sander Media GmbH
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