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Zwar bedeutet das aus dem Lateinischen stammende Wort „Restaurierung“ den ursprünglichen Zustand wiederherstellen, doch gerade dies ist unmöglich. Eine frühere Beschädigung kann nicht wieder rückgängig gemacht werden. Die Ursachen und Folgen können lediglich beseitigt und das Fortschreiten des Schadens verhindert oder verzögert werden. Das vordringliche Ziel bei Objekten in der Obhut des Museums ist daher die Vermeidung von Schäden. 

Konservierende Maßnahmen (Festigung, Korrosionsentfernung) haben das Ziel, den Zustand zu stabilisieren. Zunehmend richtet sich die Aufmerksamkeit aber auf die präventive Konservierung. Durch die positive Beeinflussung der Bedingungen bei Ausstellung, Lagerung und Handhabung werden unnötige Schäden vermieden und der natürliche Verfall weitgehend verlangsamt.

Restauratorische und konservatorische Arbeiten werden von ausgebildeten Fachkräften übernommen, deren Tätigkeit in den letzten Jahrzehnten immer anspruchsvoller geworden ist. Heute gilt es, theoretisch und organisatorisch anspruchsvolle Projekte zu realisieren, die neben einer weitgefächerten handwerkwerklichen Ausbildung auch umfassende Kenntnisse in diversen natur- und geisteswissenschaftlichen Bereichen verlangt. Wie unterschiedlich die Aufgabe des/der Restaurators/in auch sein mag, immer ist der Blick auf die Unersetzlichkeit des Kulturgutes gerichtet.

Im Historischen Museum Frankfurt widmen sich 6 Restauratoren/innen verschiedener Fachbereiche dieser anspruchsvollen Tätigkeit. Sie sind verantwortlich für die Erhaltung von über 600.000 Einzelobjekten, die aus unterschiedlichen Materialen und in diversen Techniken gefertigt wurden.