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In keiner anderen deutschen Großstadt gibt es eine Bautätigkeit, die mit derjenigen in Frankfurt seit den Zerstörungen des Zweiten Weltkriegs vergleichbar ist. Daniel Verkerks Modell zeigt die Stadt in ewigem Umbau.

Das Frankfurter Stadtbild ist von ständigm Umbau geprägt: Hier gibt es immer mehrere Großbaustellen mit hoch aufragenden Kränen gleichzeitig, sowohl im Herzen der City als auch an der Peripherie. Es sind v.a. die Kräne, die das Stadtbild kennzeichnen. Ältere Gebäude stehen wie Inseln im Stadtraum, aus früheren Epochen haben nur Fragmente überlebt. In Frankfurt gibt es immer wieder große Neubauprojekte, um historische Gebäude zu rekonstruieren, so wie die „neue Altstadt, die derzeit rund um den Dom entsteht.

Die Stadt bietet harte Kontraste von klein und groß, von alt und neu, verkommen und glänzend. Gemütlicher Kiez und harte Weltstadt stehen unmittelbar nebeneinander. Ein immenser täglicher Pendlerstrom wirkt dem Eindruck von „Gemütlichkeit“ entgegen, ja, steigert die „Ungemütlichkeit“. In Frankfurt spielt sich der Alltag und das Leben auf kleinem Raum ab. 1965 beschrieb der Psychologe Alexander Mitscherlich die „Unwirtlichkeit unserer Städte“ und hatte dabei Frankfurt vor Augen.