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Digitale Museumspraxis im HMF

Zukünftig soll es in allen Bereichen des Museums zusätzlich zu den klassischen Museumsangeboten auch digitale Angebote geben. Wir wollen damit einen besseren Austausch mit dem Museum und eine aktive Teilhabe und Mitgestaltung ermöglichen — beim Museumsbesuch, online im Museumsportal und in den sozialen Netzwerken.


Die Social Media-Aktivitäten des Historischen Museum Frankfurt haben sich nach und nach, losgelöst von einer konzeptionellen Planung entwickelt: Der Blog wurde zum Abriss des Betonbaus ins Leben gerufen, Twitter zur Eröffnung des Neubaus von begeisterten Mitarbeiterinnen initiiert. Tweet-ups in den Sonderausstellungen haben zur Verbreitung beigetragen. Aktuell sind drei Mitarbeiterinnen für den Twitter-Account des HMF aktiv.
Mit seinem Facebook-Auftritt weckt das HMF Interesse an Veranstaltungen und gibt Einblicke hinter die Kulissen des Museumsalltags. Posts zum Baufortschritt der neuen Gebäude werden gerne geteilt und von Frankfurterinnen und Frankfurter kommentiert. Und auch das Stadtlabor ist auf Facebook aktiv und berichtet über eigene und externe Stadtaktivitäten. Seit 2016 ist das HMF auf Instagram aktiv. Wir freuen uns auf Austausch auf allen Kanälen!
 

Museumsportal (2017)
Mit dieser neuen Webseite befinden Sie sich bereits auf einem Teil des Museumsportals. Das Portal ist aber mehr als eine Webseite! Es ist eine vielseitige Webpräsenz, die mit neuen digitalen Projekten und Webanwendungen angereichert wird. So entsteht ein anregender virtueller Ort des Austauschs und der Vernetzung, der die partizipative Ausrichtung des Museums online fortführt. Besucher/innen des Potrals werden die Möglichkeit haben, Inhalte selbst einzupflegen, zu kommentieren und auch zu kuratieren. Das Museumsportal soll Ende 2017 mit allen Funktionen online gehen.
 
Stadtlabor Digital (Ende 2017)
Ein wichtiges Projekt ist das Stadtlabor Digital. Es ist Teil der neuen Dauerausstellung Frankfurt Jetzt!, die sich partizipativ mit der Gegenwart der Stadt beschäftigt. Auf einer digitalen Frankfurt-Karte können Audio-, Video-, Bild-, und Textbeiträge hochgeladen und mit der Community geteilt werden. So entsteht online eine wachsende, kollaborative Sammlung von ortsspezifischem Frankfurt-Wissen. Eine wechselnde Auswahl wird an Medienstationen im Museum gezeigt werden. Das Projekt erforscht damit die Möglichkeiten des digital Storytelling. Diese werden in Workshops gemeinsam mit den Stadtlaborant/innen erprobt und weiterentwickelt.
 
Sammlung Online (Ende 2017)
Erstmals soll im Rahmen des Museumsportals ein Teil der Museumssammlung online einseh- , kommentier- und teilbar sein. In einem ersten Schritt sollen alle im Museum ausgestellten Exponate (über 3.000 Objekte) im Portal gefunden und die Informationen zum Objekt (Künstler, Material, Datierung, Restaurierung und Literatur) eingesehen werden können. Durch spielerische Angebote soll es dem User ermöglicht werden, die Objekte nach eigenen Kategorien zu sortieren (Social Tagging) und mit persönlichen Geschichten zu verbinden.
 
Multimedia-Guide (Ende 2017)
Zielgruppenspezifische und themenorientierte Touren zu ausgewählten Sammlungsobjekten leiten mit dem Multimedia-Guides durch das Museum. Die Rundgänge werden im Format Web-App angeboten und können von den Besucher/innen auf dem eigenen Gerät über den Browser bedient werden. Der Multimedia-Guide kann als Vor- und Nachbereitung des Besuchs genutzt werden und bietet alternative Blicke auf die Museumssammlung sowie zusätzliche multimediale Inhalte an. In partizipativen Projekten sollen fortlaufend neue Touren entwickelt werden. Ein Beispiel dafür ist das 2016 durchgeführte Projekt Sammlung divers sichten.

Mit der Bekenner-App sammelt das HMF Bekenner-Selfies von Personen, die sich damit zum Museum bekennen. Indem sie eine Aufnahme von sich im Kontext des Museums mit einem kurzen Text zusammenbringen, entsteht ein ganz besonderes Selfie. Es kann wie bei unseren Mitarbeitern, Freunden, Ehrenamtlichen und Stadtlaboranten ein Bekenntnis zur Arbeit im Museum sein. Ausdrücklich erwünscht sind und mit der Bekenner-Kampagne gefördert sind Bekenntnisse mit Selfies aus den Ausstellungen  oder auch mit der Architektur bei einem Besuch. Wir geben Inspirationen mit den Selfie-Points, die an den Highlights im Museum ausgelegt sind. Die markierten Orte eignen sich aus unserer Sicht ganz besonders für ein Bekenner-Selfie. Der Fantasie sind jedoch keine Grenzen gesetzt, wer ein anderes Motiv wählt, ist als Bekenner/in ebenso herzlich willkommen.

Alle Bekennerinnen und Bekenner, die mit ihren Bekenner-Selfies auf der Selfie-Wall veröffentlicht werden, erhalten persönliche Einladungen zu den exklusiven Previews der Eröffnung des Eingangsbaus und der Fertigstellung des Museumsquartiers mit der Eröffnung des Ausstellungshauses. 

So geht´s
Mach' ein Selfie und bring' es mit Deinem Bekenntnis zusammen. Das Motiv, seine Position, die Farben und den Text gestaltest Du mit der App! Mit einem Klick sendest Du das Bekenner-Selfie zur Veröffentlichung im Museumsportal an das Museum. Du kannst es auch in Deinem Facebook- oder Twitter-Account posten. Die App führt Dich Schritt für Schritt in wenigen Sekunden zum Bekenner-Selfie.

Zur Bekenner-App geht es hier