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Weitere Projekte zum Inklusiven Museum

Im Vorfeld der Fachkonferenz „Mit allen Sinnen — das inklusive Museum“ bewarben sich über 70 Museen, Vereine, Universitäten, Unternehmen und Wissenschaftler mit einem Call for Paper.
Die Vielfalt der eingereichten Projekte zeigt, wie viele Institutionen sich aktiv für mehr Teilhabe und Gleichberechtigung von Menschen mit Behinderung einsetzen. Auf dieser Seite können Sie mehr über die innovativen und erfolgreichen Projekte zu Inklusion und Barrierefreiheit im Museum erfahren, die im Rahmen des Call for Papers eingereicht wurden.

Baden-Württemberg

Die Zumutung des Hörens

Im Rahmen der Ausstellung „Möglichkeit Mensch“ (Zeppelin Museum) wurde das dortige ZeppLab in einen Hör-Raum mit interaktiven Stationen verwandelt, um Themen wie Hören, Gehörlosigkeit und Schwerhörigkeit sowie neue Technologien wie das Cochlea-Implantat zu diskutieren.
Kontakt:
Universität Konstanz, DFG-Forschergruppe „Mediale Teilhabe. Partizipation zwischen Anspruch und Inanspruchnahme“, Prof. Dr. Beate Ochsner, Dr. Markus Spöhrer, M.A. Robert Stock, robert.stock[a]uni-konstanz.de
 

Bayern

Inklusive Kulturvermittlung am Kunstmuseum Bayreuth

Das Kunstmuseum bietet bei jeder der vier jährlichen Wechselausstellungen Führungen an, die sich auch an sehbehinderte und blinde sowie gehörlose und schwerhörige Besucherinnen und Besucher richten. Ausgewählte Exponate werden mit Tastkopien und Modellen beschrieben.
Kontakt und Link:
Kunstmuseum Bayreuth, Philipp Schramm, sammlung[a]kunstmuseum-bayreuth.de

 

Aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderung

Im Rundfunkmuseum Fürth ist seit März 2015 ein Praktikant mit Down-Syndrom beschäftigt. Leonhard Ley unterstützt das Museumsteam vielfältig: er achtet auf Sauberkeit, kuvertiert Flyer, übernimmt Teile von Führungen und wirkt bei Veranstaltungen mit.
Link:
www.rundfunkmuseum.fuerth.de
 

Berlin

Agentur für inklusive Kompetenzentwicklung

Auf dem Weg zum inklusiven Museum müssen zunächst Barrieren in den Köpfen abgebaut und inklusive Kompetenz auf allen Ebenen entwickelt werden. Dazu bieten wir Praxisseminare an, die sich eng am Arbeitsalltag orientieren, um eine tragfähige Kultur der Inklusion in Ihrem Haus zu verankern.
Kontakt und Link: 
MehrWert Inklusion, Bea Gellhorn, gellhorn[a]mehrwert-inklusion.de 
 

Führungen in Leichter Sprache

Die Übersichtsführung für Menschen mit Lernschwierigkeiten am Denkmal für die ermordeten Juden Europas unterstützt die Teilnehmer dabei, sich das Denkmal und den Ort der Information als Gedenkort zu erschließen. Die Führung in Leichter Sprache wurde von Capito Berlin zertifiziert.
Kontakt und Link:
Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, besucherservice[a]stiftung-denkmal.de
 

Platz da!

„Platz da!“ setzt bei der Frage an, wer eigentlich Kunst vermittelt. Um welche Personen handelt es sich für gewöhnlich und wie verändert sich die Perspektive, wenn dies Menschen mit Behinderung sind?
Kontakt und Link:
stefanie.wiens[a]gmail.com, Projekt „Platz da!“ 

Hessen

Raum und Behinderung. Wahrnehmung und Konstruktion aus raumsoziologischer Perspektive

Die Autorin Marie-Theres Modes diskutiert anhand interdisziplinärer Perspektiven, wie Räume Deutungen von Behinderung beeinflussen und verändern. Was kennzeichnet als inklusiv wahrgenommene Räume? Wie kann Inklusion als komplexer Prozess von Wahrnehmung gedacht werden?
Link:
Publikation beim Transcript Verlag
 

„Soft Skills“ im inklusiven Museum

Ein Plädoyer für die Vorbereitung der Museumsmitarbeiter auf Begegnungen mit unterschiedlichsten Besuchern, denn die Barrieren in den Köpfen sind neben barrierefreier Architektur und Vermittlung die größte Herausforderung auf dem Weg zur Inklusion.
Kontakt:
MosGiTo, Gisela Moser, info[a]mosgito.de
 

„StadtMuseum inklusive, beteiligen – nicht behindern!“

Das Projekt wird von der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Stadtgefährten gefördert. Kooperationspartner sind die Werkstätten für Behinderte Rhein-Main e.V., der Rüsselsheimer Kunstverein e. V. und die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel.
Kontakt und Link:
Stadt- und Industriemuseum Rüsselsheim, Projektleitung M.A. Cornelia Röhlke, Cornelia.Roehlke[a]ruesselsheim.de
 

Museum teilen - Inklusive Vermittlungsarbeit im Weltkulturen Museum Frankfurt

Eine inklusive künstlerische Workshopreihe der Studierenden der Goetheuniversität Frankfurt und den Praunheimer Werkstätten zu den Themen „Liebe“, „Emotionen“ und „Ausgrenzungen“.
Kontakt und Link:
Weltkulturen Museum Frankfurt, stephanie.endter[a]stadt-frankfurt.de