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Ostseite der Judengasse

Während der Nordteil der Gasse nach der Zerstörung durch französische Revolutionstruppen 1796 bereits in einem großzügigeren Stil wiederaufgebaut worden war, wurden die baufälligen und engen Häuser im Südteil zwischen 1840 und 1887 im Zuge einer frühen Stadtsanierung abgerissen.

Ende der 1880er Jahre war die Judengasse komplett abgerissen. Bis auf das Haus zum Grünen Schild, dem als Museum weiterexistierenden Stammhaus der Rothschilds, wurden damals die letzten noch bestehenden alten Häuser niedergelegt. Die Judengasse erhielt 1885 den Name Börnestraße, benannt nach dem bedeutenden Dichter gleichen Namens, der 1786 in der Judengasse geboren worden war.