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park in progress.
Stadtlabor unterwegs in den Wallanlagen

Stadtlabor-Ausstellung
18. Mai – 21. September 2014
Auf 23 Hektar Grünfläche, fünf Kilometern Länge, in sieben Anlagenabschnitten und zwischen 1919 Bäumen fand die vierte Ausgabe von „Stadtlabor unterwegs“ statt. Die Open-Air- Schau in den Wallanlagen hatte die Grünfläche selbst zum Gegenstand: Welche Bedeutung hat der Park auf der Fläche der ehemaligen Stadtbefestigung für das Leben heute in der Stadt? Über hundert Teilnehmer*innen arbeiteten ein Jahr lang an der Ausstellung und definierten gemeinsam Inhalte, Ausstellungsorte und Veranstaltungen. Gemeinsames Interesse der heterogenen Gruppe war es, die Wallanlagen in ihrem Zusammenhang aufzuzeigen und die Wallservitut-Regelung ins öffentliche Bewusstsein zu heben, die die Grünfläche vor Bebauung schützt und so bewahren will.

Gemacht und gefördert von

Weitere Materialien

Projektblog
Film zur Ausstellung
Wallanlagen-App
Dokumentation
Video-Pitch zur Crowdfunding-Aktion

 

Ausstellungsdetails

In 60 Beiträgen, die mit einer Wanderkarte und einer Smartphone-App erschlossen werden konnten, zeigten die Stadtlaborant*innen eine subjektive Neuvermessung des Innenstadt-Parks. Neben historischen, soziologischen und künstlerischen Beiträgen war auch die Frage nach dem Verhältnis von privaten Interessen zum öffentlichen Raum zentral: Wer bestimmt, wie öffentliche Flächen genutzt werden, und wie können Sie ein Ort für Begegnung und Kommunikation werden?
Eine auffällige gelbe Stangenspur, Litfaßsäulen, Objekte und Kunstinstallationen machten die Wanderung abwechslungsreich und sprachen alle Parkbesucher*innen an. Über 60 Veranstaltungen im Rahmenprogramm verschafften den Wallanlagen im Sommer 2014 große Aufmerksamkeit. Zahlreiche positive Rückmeldungen zeigten vor allem, dass die Ausstellung dem Bedürfnis nach historischer Kennzeichnung und der Auseinandersetzung mit öffentlichem Raum in Frankfurt entsprach.

Ausstellungsort

Frankfurter Wallanlagen