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In dem von 1577 bis 1580 von Franz von Kronberg erbauten Adelspalais präsentiert das Historische Museum Frankfurt seit 1994 rund 1.800 Höchster Fayencen und Porzellane, vornehmlich aus der Zeit des Rokoko und Klassizismus. Das Höchster Porzellan-Museum ist eines von 56 keramischen Fachmuseen im deutschsprachigen Raum. Im Höchster Porzellan-Museum sind derzeit drei Dauerausstellungen sowie eine Sonderausstellung zu sehen.

Geschichte des Kronberger Hauses
 
Das Kronberger Haus wurde im 16. Jahrhundert im Stil der Spätrenaissance erbaut. Für die damaligen Verhältnisse sehr fortschrittlich ausgestattet, wandelte das Haus über die Jahrhunderte seine Funktionen von einem Adelspalais, zu einer Druckwerkstatt bis hin zu einer Tabakfabrik und diente später als Rathaus, Schule, Bibliothek sowie als Sitz der Höchster Freiwilligen Feuerwehr.
 
Seit dem ausgehenden 15. Jahrhundert bekleideten Mitglieder der Familie von Cronberg hohe kurmainzische Verwaltungsposten und führten für die Mainzer Kurfürsten in Höchst und anderen Orten die Verwaltung aus. So war auch der Erbauer des Kronberger Hauses Franz von Cronberg (1545–1605) von 1579 bis zu seinem Tode als Amtmann in Höchst tätig. 1570 heiratete er Katharina von Hattstein († 1615), die ihm fünf Kinder gebar. Für sich und seine Familie ließ er von 1577 bis 1580 das Haus im Stil der Spätrenaissance bauen. Für die damaligen Verhältnisse war das Adelspalais sehr fortschrittlich ausgestattet, wie noch heute einige Baureminiszenzen belegen.

1605 gelangte das Anwesen in den Besitz der Familie Walbott von Bassenheim und später in das Eigentum von Höchster Bürgern. Von 1777 bis 1800 diente das Kronberger Haus als Druckerwerkstatt und von 1800 bis 1844 als Tabakfabrik. Im 19. Jahrhundert wurde das Haus baulich mehrfach verändert. 1862 kam es in städtischen Besitz. Von 1874 bis 1909 diente es als Rathaus, Schule und Bibliothek mit naturwissenschaftlichem Kabinett.
 
Seit 1879 hat die Höchster Freiwillige Feuerwehr im Kronberger Hof ihren Sitz. Nach der Verlegung der Stadtverwaltung in den Bolongaropalast 1909 verfiel das Anwesen allmählich. 1984 finanzierte die Hoechst AG die erste Sanierung des Hauses, um es für kulturelle Zwecke nutzbar zu machen. 1989 verwüstete ein Brandanschlag das Gebäude komplett. Nach Abschluss der zweiten Restaurierung übernahm das Historische Museum Frankfurt 1994 das Kronberger Haus als Zweigstelle.
Für die Einrichtung, Leitung und wissenschaftliche Betreuung des Kronberger Hauses ist die Kuratorin des Historischen Museums Frankfurt, Patricia Stahl, verantwortlich. Auf rund 1.000 qm Ausstellungsfläche werden im Kronberger Haus drei große Höchster Porzellansammlungen präsentiert.

Öffnungszeiten
Samstag und Sonntag, 11-18 Uhr
14. April 2017 (Karfreitag), 11-18 Uhr
17. April 2017 (Ostermontag), 11-18 Uhr
1. Mai 2017 (Maifeiertag), 11-18 Uhr
25. Mai 2017 (Christi Himmelfahrt), 11-18 Uhr
4. Juni 2017 (Pfingstsonntag), 11-18 Uhr
5. Juni 2017 (Pfingstmontag), 11-18 Uhr
15. Juni 2017 (Fronleichnam) 11-18 Uhr
3. Oktober 2017 (Tag der Dt. Einheit) 11-18 Uhr
25.-30. Dezember 2017 (Weihnachten) 11-18 Uhr
1. Januar 2018 (Neujahr) 11-18 Uhr
 
Eintritt
3 € / 1,50 € ermäßigt
Gruppen ab 15 Personen: 1,50 € pro Person
Kinder unter 6 Jahren: Eintritt frei
 
Adresse
Porzellan Museum Frankfurt im Kronberger Haus
Bolongarostr. 152
65929 Frankfurt-Höchst
Tel ++49 (0)69 212-36712 oder 212-45474 (Leitung PMF, Patricia Stahl)
Tel ++49 (0)69 212-35154 (Besucherservice, Susanne Angetter)
 
Besucherservice
Susanne Angetter
Montag bis Freitag 10-15.30 Uhr
Tel ++49 (0)69-212-35154
Fax ++49 (0)69-212-42078
E-Mail: besucherservice.historisches-museum(at)stadt-frankfurt.de
 
Leitung Porzellan Museum Frankfurt
Patricia Stahl
Tel ++49 (0)69 212-36712 oder 212-45474
E-Mail: patricia.stahl(at)stadt-frankfurt.de
 
Anfahrt und Parkplätze
Zum Stadtplan von Frankfurt-Höchst geht es hier.
Parkhäuser finden Sie hier.
 
Öffentliche Verkehrsmittel
S1, S2 (Bhf.-Höchst), Bus 54 (Bolongaropalast)
Straßenbahnlinie 11 (Zuckschwerdtstraße / Endhaltestelle)
Ihren Fahrplan des rmv finden Sie hier.